Tipp der Woche


Thorsten König ist Gärtnermeister aus Herdecke und hat - wie alle seine Kollegen auch - Antworten auf die aktuellen Fragen aller Gartenfreunde. An dieser Stelle gibt Thorsten König Tipps, die auch Ihnen Informationen rund um Ihren Garten und Balkon geben sollen.


2011


„Und immer wieder Weihnachten…Weihnachtssterne“

22.11.2011 Weihnachtsstern, Christrose, Osterglocke und Pfingstrose diese sogenannten „Brauchtums Pflanzen“ werden nur zu bestimmten Jahreszeiten in den hiesigen Gärtnereien angeboten. Eigentlich recht schade, doch weltweit ist es in dieser Hinsicht etwas anders: In Frankreich wird der Weihnachtsstern zu Muttertag als Stern der Liebe verschenkt, also mitten im Mai. In Deutschland schmücken wir mit der in Mexico beheimateten Pflanze die Wohnräume im Advent. Der Weihnachtsstern mag es gern warm und hell und bei gleichmäßig feuchter Erde gedeiht er prächtig. Trockenheit und vor allem Kälte hat der Weihnachtsstern gar nicht gern. Deshalb seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie Ihren gerade gekauften Weihnachtsstern nach Hause transportieren- einpacken ist Pflicht!!! Wenn man sich vor Augen führt, wo er natürlich wächst, kein Wunder! Vielleicht verschenken Sie in diesem Jahr mal eine der neuen Farbkombinationen? Von Champagner, Orange, bis Rot gesprenkelt, von knallig Pink bis zu verwaschenem Pastell. Die Neuzüchtungen passen sich in Ihren Einrichtungsstil ein.


Einzug in die „Winterresidenz“

31.10.2011 Kühle Nächte mit ersten Frösten sind eine große Gefahr für alle Kübelpflanzen aus südlichen Gefilden: Oliven, Oleander und Zitrusfrüchte, Schönmalve, Wandelröschen, etc. All diese sommerlichen Blütenträume müssen nun in die „Winterresidenz“ ziehen. Es muss ein frostfreier Ort sein, der wenn möglich auch noch hell und luftig ist. Temperaturen zwischen 3°C und 10°C reichen da völlig aus. Ein Schnitt der Pflanzen sollte nur grob erfolgen, evtl. bei Pflanzen, die sehr ausladend sind wie z.B. Oleander oder Palmen, einfach die Pflanze zusammenbinden. Wichtig ist, bevor die Pflanzen in das Winterquartier gebracht werden, die Kontrolle auf Schädlinge, evtl. muss noch eine Behandlung vor der gemacht werden, damit die Krankheit sich nicht noch auf andere zu überwinternde Pflanzen überträgt. Beratung, welche Krankheit Ihre Pflanzen evtl. befallen hat, bekommen Sie bei Ihrem Gärtner vor Ort. Wichtig ist, dass alle Pflanzen auch während des Winters gut erreichbar sind und so zu jederzeit eine Versorgung oder auch Maßnahmen zum Schutz der Pflanzen durchgeführt werden können. Licht und Luft im Raum sorgen für ein gutes Raumklima. Eine Düngung ist bis zum Frühjahr nicht mehr nötig. Bitte vergessen Sie aber nicht zu gießen, auch bei kühlen Temperaturen benötigen die Pflanzen Wasser, deshalb nach Bedarf gießen.

Viele Gärtner bieten auch einen Überwinterung-Service an, hier übernimmt der Gärtner alle wichtigen Pflegemaßnahmen für ihre Pflanzen- sprechen Sie dazu bitte einfach Ihren Gärtner vor Ort an.

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Der Garten im Winterkleid

24.10.2011 Jedes Jahr im Herbst verstehe ich viele Gartenfreunde nicht, die mit Schere und Laubbesen den Garten unsicher machen. Alles muss geschnitten, geharkt und mit Mulch bedeckt sein. Wie eine sterile Welt wirkt das Ganze und das für die nächsten fünf Monate. Wir machen es uns derweil im Haus warm, wohnlich und kuschelig und lassen die Pflanzen im Garten meist ohne jeden Schutz. Doch vielleicht schaffen Sie es in diesem Jahr einen neuen Weg zu gehen? Lassen Sie doch einfach mal die Gehölze bitte alle ungeschnitten. Den Stauden gönnen Sie die Fruchtstände und das restliche Laub. Nutzen Sie das bereits gefallene Laub als Mulchschicht. Bitte verwenden Sie keinen Rindenmulch dieser erwärmt die Bodenschicht darunter so stark, dass sich z.B. Kleinnager gern dort ihr Winterversteck einrichten und so den Pflanzen im Wurzelbereich Schaden zufügen. Nur Pflanzen, bei denen die Schneelast im Winter zu Astbruch führen könnte, werden geschnitten oder besser nur zusammen gebunden. Wenn ein solch „naturnahes“ Bild nicht Ihrem Wohlbefinden entspricht, versuchen Sie zumindest es in einem Teil des Gartens umzusetzen.

Als Tipp für das Frühjahr: beobachten Sie doch bitte im Frühjahr einmal sehr genau den Teil, den Sie geschnitten und geharkt haben und vergleichen mit dem Teil Garten, der sich bis zum Frühjahr selbst überlassen wurde. Die Blütenfülle im nächsten Jahr wird Ihnen den Weg zum natürlichen Gärtnern bestimmt aufzeigen.

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Der Herbstliche Garten

17.10.2011 Herbstlaub fällt nun zuhauf von den Bäumen und Sträuchern und webt einen bunten Teppich im Garten. Da erinnert man sich gern, wie man als Kind im Laub getollt und einander damit beworfen hat. Für den Gärtner ist das Laub erwünscht! Erwünscht? Laub? Wie kann das sein? Aber ja: Laub ist ein idealer Winterschutz in Beeten und Rabatten. Zwischen Stauden und Gehölzen darf die Laubschicht gern liegen bleiben, zwischen dem Spätgemüse und im Kräuterbeet auch. Nur der Rasen nimmt es Ihnen übel wenn eine Laubschicht auf ihm liegen bleibt. Ein naturnahes Gärtnern im Herbst bringt reiche Blüte im Folgejahr. Lassen Sie Stauden, Gehölze und die Rosen bitte ungeschnitten in den Winter gehen. Zu groß gewordene Pflanzen lieber zusammenbinden als einkürzen. So ist die Pflanze ideal vor dem Winter geschützt. Rosen müssen noch angehäufelt und die Beete vom Rosenlaub befreit werden. Rosenlaub über den Restmüll entsorgen!

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Frühling im Herbst

11.10.2011 Na, hatten Sie auch in den vergangenen Tagen bei hohen Temperaturen ein Frühling- bis Sommerfeeling? Doch es ist Herbst! Das Laub wird gelb und rot und fällt von den Bäumen. Doch was soll die Anspielung auf den Frühling mit Osterglocken, Tulpen und Co.? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Zwiebeln der Frühlingsblumen in die Erde zu bringen. Je früher die Zwiebeln im Herbst gepflanzt werden, umso mehr können diese kräftige Wurzeln bilden. Danach setzt dann die Winterruhe oder auch Kühlphase ein, die alle Zwiebelpflanzen benötigen, um im Frühjahr zur Blüte zu gelangen. Als grobe Faustregel gilt, die Zwiebeln so tief zu pflanzen, dass sie mindestens in der doppelten Höhe der Zwiebel mit Erde bedeckt sind. Bei bunten Pflanzungen sind die unterschiedlichen Zwiebelgrößen zu beachten. Als Schutz vor Wühlmäusen können Sie die Zwiebeln auch in Schutzkörbe pflanzen oder mit Drahtgeflecht vor Nagern schützen.
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Kündigung im Garten

4.10.2011 Man könnte es als ganz großes Kompliment auffassen, wenn man auf den Rasen blickt und die kleinen Erdhügel - einer neben dem anderen - entdeckt. Denn der Maulwurf ist zu Gast. Niemand freut sich wirklich über einen solchen Untermieter im Garten. Aber der Maulwurf im Garten ist immer ein gutes Zeichen, denn er geht nur in gesunden und intakten Böden auf „Tauchstation“. Der Maulwurf ist kein „Schädling“. Er frisst Schädlinge im Boden wie Engerlinge oder Drahtwürmer und keine Knollen und Wurzeln. Uns stören doch lediglich seine Höhlenausgänge! Wenn Sie aber dennoch dem lästigen Gesellen den Mietvertrag im Garten kündigen möchten, hilft nur das vertreiben. Denn der Maulwurf steht unter Artenschutz und darf nicht gefangen oder getötet werden! Duftstoffe wie Knoblauch, eine Mischung aus Buttermilch und Molke oder auch Mottenkugeln zeigen Wirkung. Lärm ist auch ein gutes Mittel um ihn zu vertreiben. Eingegrabene Flaschen mit der Öffnung nach oben sind hierfür geeignet. Sie leiten den Schall in den Boden.

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Kraftstoff für den Winter

26.09.2011
Die herbstlichen Blüten von Stauden und Sträuchern bieten der Natur Kraftstoff für den Winter. Bienen und Schmetterlinge nutzen gerade die spätblühenden Stauden wie Astern, Stolzer Heinrich, Chrysantheme und auch den Sonnenhut zur Nahrungsaufnahme. Sie können so noch die letzten Blüten im Garten bestäuben und sammeln gleichzeitig auch noch Pollen für den geliebten Honig. Lassen Sie doch in Ihrem Garten den natürlichen Jahreszeitenverlauf zu und genießen Sie Blütenpflanzen zu jeder Jahreszeit! Es ist ein wunderbares Schauspiel zu sehen, wie viele Insekten sich auf die Blüten im Herbst geradezu stürzen. Lassen Sie auch bitte die verblühten Stauden stehen! Es bilden sich noch Fruchtstände und Samen, die später im Jahr den Vögeln und Wildtieren als Nahrung dienen.

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Herbstgeflüster

19.09.2011 Der Herbstanfang bringt wieder die warmen Farbtöne in den Garten: Goldgelb, Bordeaux, Heide-Töne und das Orange der Kürbisse. Dazu die erdigen Töne von Beerenfrüchten, Kastanien und Nüssen. Keine andere Jahreszeit bietet diese Tiefe und Breite in der Farbpalette. Wenn dann noch an sonnigen Herbsttagen ein besonderes Licht auf Blätter und Blüten fällt dann fühlen wir uns, trotz niedriger Temperaturen und kalter Winde, von der Schönheit des Farbspiels berührt. Jetzt im Herbst bieten viele Gärtnereien Pflanzen in dieser Farbpallette an. Hier können Sie die richtigen Kombinationen für Ihren Garten finden. Suchen Sie sich dunkle und schwere Farben aus und setzen diese mit silber-oliv und weißen Pflanzen zusammen. So bringen Sie auch ein wahres Farbfeuerwerk in Ihre Kübel und Gefäße. Dekorieren Sie diese doch dann noch schön mit Früchten und Wurzeln, dies steigert die Natürlichkeit der Bepflanzung.

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Die richtige Zeit um Stauden zu teilen

12.09.2011 Die Staudenblüte hat nun ihren Höhepunkt überschritten und die Pflanzen beginnen zu welken. Einige Exemplare sind mit den Jahren im Staudenbeet sehr groß und wuchtig geworden. Der September ist der ideale Monat, um einem alten Staudenbeet zu neuem Glanz zu verhelfen. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und bringen Sie „Ordnung“ in das Beet. Große Staudengruppen bringen immer mehr Wirkung als eine Streuung der Pflanzen oder Einzelpflanzen. Unser Tipp: Legen Sie zunächst eine Skizze an, wie das Beet später aussehen soll. Dann erst schreiten sie zur Tat: Heben Sie dazu die Stauden großräumig mit der Grabegabel aus dem Beet und teilen Sie diese in mindestens drei Teile. Denn so entstehen mehr Pflanzen für größere Gruppen im Beet. Beschneiden Sie das Laub der Staude bitte nur ganz moderat, so verhindern Sie einen vorzeitigen Neuaustrieb der Staude. Verbessern Sie den Boden mit Kompost, Humus und Hornspänen und pflanzen die Stauden in Gruppen an den neuen Ort im Beet. So können Sie mit allen Stauden verfahren, die in die Jahre gekommen sind.

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Vergessener Schatz im Garten – die Quitte

05.09. 2011 Die Früchte im Garten reifen in diesem Jahr um ein bis zwei Wochen früher als in den vergangenen Jahren. Dies liegt an dem sehr trockenen Frühjahr. Und was ist das? Ein pelziger Belag auf den Früchten, die wie Birnen oder Äpfel aussehen. Bei den Früchten handelt es sich um die Birnen- oder Apfelquitte. Eine sehr alte Frucht, die ein wenig in Vergessenheit geraten ist. In den letzten Jahren kann man diese jedoch auch wieder im Hausgarten finden. Der Duft einer reifen Quittenfrucht ist etwas ganz Besonderes. Im Garten kann man sie als Halbstamm oder Hochstamm pflanzen. Jedoch eignen sie sich auch in Strauchform für den Kübel auf der Terrasse. Ein tiefgründiger, humoser bis lehmiger Boden ist ideal für die Quitte. Eine sonnige, aber geschützte Lage ist von Vorteil. Geschnitten werden nur die sich kreuzende Äste. Eine Ernte der Früchte erfolgt erst vollreif bei einer goldgelben Färbung meist im Oktober. Die Früchte eignen sich roh nicht zum Verzehr. Aber sie schmecken gut als Gelee, Kompott, Chutney oder zu und in herzhaften Fleischgerichten. Ein vergessener Schatz im Garten, der sich aber wieder lohnt, entdeckt zu werden.
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Die herbstliche Blütezeit im Garten beginnt

27.08.2011 Es gibt einige so genannte „Zeigerpflanzen“ im Garten. Sie weisen darauf hin, welche Qualität der Boden hat, indem sie dort besonders gut wachsen. Andere zeigen den Beginn einer Jahreszeit an. Die Herbst- oder Japananemone (Anemone hupe-hensis) ist eine solche Pflanze. Sie stammt aus der Familie der Hahnenfußgewächse und ist verwand mit der Ranunkel. Sie stammt aus China und Taiwan und kommt dort in Höhen zwischen 400 und 2600 Metern wild vor. Sie ist eine Staude, die verschiedene Lichtverhältnisse gut erträgt und so sowohl auf einem sonnigen als auch auf einem schattigen Standort eine gute Figur macht. Ein Humus reicher Boden ist ideal für die Anemone. Bei einem guten Standort neigt sie dazu zu verwildern. Viele Sorten werden derzeit im Topf angeboten in einem Farb-spektrum von Weiß bis dunkel Rosa oder Pink - von einfach bis gefüllt. Sie wird bis zu 80 cm hoch und gilt dadurch schon als Solitärstaude im Beet. Sie hat eine sehr lange Blütezeit bis zu sechs Wochen. Im Frühjahr kann die Staude geteilt werden. Dies ist jedoch nur bei nicht zu alten Exemplaren möglich.
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Großartig grasartig!

22.08.2011 Die Beliebtheit von Gräsern im Garten nimmt von Jahr zu Jahr zu. Doch sie prahlen nicht mit bunten Blüten, sie duften nicht betörend und dennoch zeichnet sie etwas aus: Ihre Vielfalt! Die gibt es so bei nur wenigen Pflanzen. Von den kleinsten Zwergen die sich dicht über den Boden schmiegen bis hin zu Gräsern über zwei Meter Höhe. Alles ist möglich. Von Gräsern für den Schatten und für feuchte Standorte, bis hin zu Gräsern die im trockenen Sandboden in voller Sonne noch bestens gedeihen. Aber auch in Balkonkästen, Kübeln und Töpfen sehen Gräser einfach phantastisch aus. Dennoch sollte der Boden bei den meisten erhältlichen Gräsern ruhig nährstoffreich und durchlässig sein. Gerade in der Anwachsphase brauchen Gräser eine gute und ausreichende Wasserversorgung. Wichtig für alle Gräser ist vor allem, dass sie nicht vor dem Wintereinbruch geschnitten werden. Dies würde den schnellen Verlust durch Winterschäden der Gräser bedeuten. Außerdem bringen Gräser im Winter eine interessante Silhouette in den tristen Wintermonaten. Schauen Sie sich jetzt bei Ihrem Gärtner oder Gartencenter um und lassen Sie sich von der Vielfalt an Formen, Größen und auch Farben von den Gräsern berauschen!
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„Rhododendronzikaden loswerden - aber wie?“

15.08.2011 Knacken und Zischen am Rhododendron. Hören Sie auch komische Geräusche im Garten, besonders immer dann, wenn Sie an den Rhododendren vorbei gehen? Zurzeit ist die Rhododendronzikade aktiv. Sie legt jetzt ihre Eier in den Rhododendronblüten ab. An den Eiern haften winzige Pilzsporen, diese sind der eigentliche Verursacher der braunen Blütenknospen, die sich im Frühjahr zeigen. Also: nicht, wie lange geglaubt, schädigt das Insekt die Knospe, es ist vielmehr der Pilz. Dieser kann sich auch weiter auf der Pflanze breitmachen und diese schädigen. Vorbeugend hilft nun das Aufhängen von gelben Klebetafeln in den Sträuchern. Doch auch eine Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln ist möglich. Hier bleibt nur eine indirekte Bekämpfung, indem man die Rhododendron-Zikaden rechtzeitig mit geeigneten Präparaten bekämpft.. Hierzu muss die Pflanze mindestens zwei bis dreimal im Abstand von drei bis fünf Tagen behandelt werden. Nutzen Sie daher für die Bekämpfung die frühen Morgenstunden, denn dann sind die Insekten von der nächtlichen Kälte noch recht unbeweglich. Behandeln Sie vor allem die Blattunterseiten der Pflanzen gründlich! Somit ist der Befall im nächsten Frühjahr schon um einiges geringer. Bitte denken Sie dann im kommenden Frühjahr unbedingt daran die braunen, trockenen Knospen von den Rhododendren zu entfernen und im Hausmüll zu entsorgen. So haben Sie alles für einen prächtigen Blütenflor Ihrer Rhododendren getan.
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Die ständige Last mit dem Unkraut

08.08.2011 Unkraut hier und da oder können Sie das Pflaster in der Einfahrt vor der Garage kaum noch ausmachen? Was kann ich machen, welches Unkrautvernichtungsmittel darf ich spritzen? Oder hilft etwa Essig oder Salzwasser dabei, dem Unkraut den Garaus zu machen? Würde helfen - ist aber verboten und darf auf den sogenannten „versiegelten Flächen“ nicht angewandt werden! Hier hilft nur mühsame Handarbeit, um Unkraut und Gras zu Leibe zu rücken. Bei nassem Boden löst sich das Unkraut mit den Wurzeln recht gut aus den Fugen-denn nur mit der Entfernung der Wurzel haben Sie einen richtigen und langanhaltenden Erfolg. Ein paar Hilfsmittel gibt es aber doch: den Fugenkratzer und auch die Fugenbürste mit Metallborsten. Beide eignen sich gut für diese Arbeit. Auch eine Behandlung mit dem Unkrautbrenner kann Erfolg bringen aber nur wenn dabei das „Herz“ der Pflanze von der Flamme zerstört wurde. Sollte das Unkraut schon den neuen Samen werfen dann bitte vorsichtig arbeiten, sonst fallen die feinen Samen in die gerade gereinigten Fugen und sorgen erneut für Unmut. Versuchen Sie die Unkräuter noch im Blühstadium zu entfernen.
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„Bunte Sommersträuße“

01.08.2011 Die Sommerblumen und -pflanzen bieten nun die größte und breiteste Auswahl an Formen, Farben und auch an Früchten. So kann man nicht umhin sich einen bunten Strauß aus dem Beet zu schneiden oder sich diesen von Ihrem Gärtner bzw. Floristen vor Ort binden zu lassen. Ein paar Tricks und Tipps sollten Sie jedoch für eine lange Haltbarkeit beachten: Schneiden Sie die Stiele an den Stauden immer zur ganzen Länge ab damit keine Stielreste an der Pflanze verbleiben und faulen können. Machen Sie so einen Streifzug durch die Beete und Rabatten und vergessen Sie nicht auch ein wenig Blattwerk, Gräser und auch Laubrispen zu schneiden. Diese geben später dem Strauß die richtige Fülle. Nun haben Sie einen ganzen Arm voll, der verarbeitet werden muss. Entfernen Sie von den Stielen bis zur Bindestelle bzw. bis zum Wasserspiegel unbedingt alle Blätter damit diese später nicht im Wasser faulen können. Beginnen Sie mit ein wenig Blättern und Gräsern den Strauß und legen nun eine Blüte nach der anderen an das Grün schräg an. Mit Grün und Gräsern immer wieder zwischenfüllen. Zum Schluss legen Sie noch ein paar Blätter um den Strauß. Alles frisch und schräg angeschnitten und in eine passende saubere Vase gestellt. Bitte keine Frischhaltemittel verwenden denn das vertragen die Sträuße nicht! Wechseln Sie nach zwei Tagen einfach nur das Vasenwasser und schneiden sie die Blumen nochmals frisch an.
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Blumen in Sommerlaune

24.07.2011
Der Regen bremst zum Ferienbeginn vielleicht ein wenig die gute Sommerlaune? Doch den Blumen und Pflanzen kommt er gerade recht. Sommerblühende Stauden stehen hoch im Kurs und auch die verschiedenen Hortensien zeigen sich jetzt in ihrer vollen Schönheit. Das ist doch eine gute Gelegenheit, sich selbst und/oder guten Freunden eine Freude mit solchen sommerlichen Schönheiten zu machen. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und schlendern Sie durch die Gartencenter, Baumschulen und Gärtnereien und entdecken Sie die Vielfalt des Sommers. Stauden im Großcontainer zeigen die Pflanze ausgewachsen und in voller Blüte. So können Farbkonzepte und auch Wuchshöhen bestens beurteilt werden. Die Vielfalt der Hortensien ist in den letzten Jahren erheblich angewachsen. So werden nun auch Ball- und Rispenhortensien angeboten. Aber auch neue Sorten, z. B. ‚Endless Summer', eine mehrfach blühende Hortensiensorte, die auch schon an einjährigen Trieben blüht. So blüht es im Garten den ganzen Sommer hindurch.

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Früchte aus dem eigenen Garten

18.07.2011 Die Frühernte der verschiedenen Obstsorten hat begonnen. Johannisbeeren, Himbeeren und Co. bereichern gerade den Speiseplan. Nach der Ernte muss der Obststrauch ausgeschnitten werden. Die Triebe der Himbeere werden bis zum Boden ausgeschnitten und nur die Jungtriebe des Frühjahrs bleiben an der Pflanze stehen. Bei den Johannisbeeren, die meist in den Hausgärten durch zu viele Alttriebe zu dicht gewachsen sind und nur noch kleine und kümmerliche Früchte bringen, ist es wichtig, dass Sie alle alten Triebe (älter als drei Jahre) aus dem Strauch herausschneiden. Die alten Triebe erkennen Sie leicht an der dunklen Rinde. Lassen Sie maximal acht bis zehn Triebe an dem Johannisbeerstrauch stehen. Vergessen Sie bitte auch nicht den Sommerschnitt beim Apfelbaum. Alle sogenannten Wassertriebe sind zu entfernen. Diese wachsen senkrecht und sehr lang in die Höhe. Schneiden Sie auch alle Triebe, die das Obst verdecken aus dem Baum heraus. Nur bei ausreichend Licht und Sonne können die Früchte gut ausreifen. Sind zu viele Äpfel auf einen Fruchtstiel sollten Sie maximal drei Früchte dort belassen - den Rest bitte entfernen.

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Richtige Bewässerung bei sommerlichen Temperaturen

10.07.2011 Sonne, Hitze und dann wieder Regen. Ein ganz schöner Stress, den die Pflanzen in den letzten Tagen erleiden mussten. Viele Blüten sind verbrannt oder haben unter der Sonne sehr gelitten. Nun sollten Sie beherzt zur Schere greifen und Verbranntes und Verblühtes heraus schneiden. Die Balkonkästen sind wunderschön zugewachsen und zeigen nun die volle Blütenpracht. Die Gefäße mit Bewässerungssystem helfen gerade bei den Temperaturschwankungen eine gleichmäßige Wasserversorgung der Pflanzen sicherzustellen. Hier kann sich die Pflanze so bedienen, wie sie es braucht und die Gefahr, dass die Pflanzen austrocknen ist, nicht mehr gegeben. Ein Wasserstandsanzeiger ist der Schlüssel zum Erfolg. Ein einfacher Blick zeigt an ob das Gefäß mit Wasser und Düngerzusatz aufgefüllt werden muss. Praktisch vor allem für die Versorgung am Wochenende oder im Urlaub, dann es ist nicht mehr notwendig, einen Pflanzensitter zu finden.

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Alles gut in Sommerform? Auch bei den Gehölzen?

02.07.2011 Der richtige Zeitpunkt für den Sommerschnitt der Formgehölze ist da. Säulen, Kugeln, Kegel, Pyramiden und Hecken sind Gehölze die durch unser Tun, durch den Schnitt zu solchen "Figuren" herangezogen werden. Den größten Teil dieser Formgehölze stellen immergrüne (also nicht laubabwerfende) Pflanzen. Diese lassen sich besonders gut zu Formen heranziehen und in Form schneiden. Sehr gut geeignet sind Buchsbäume, Koniferen, japanischer Ilex oder auch Hainbuchen und Liguster (beide keine "Immergrünen"). Der erste Wachstumsschub ist im Juli beendet und so kann die Form wieder korrigiert werden. Verwenden Sie zum Schneiden bitte nur gut geschärfte Heckenscheren, sonst kann es zu unnötigen Rissen im Holz und an den Blättern kommen. Wenn Ihnen die Übung beim Schnitt fehlt, können Sie sich auch eine Schablone aus Pappe anfertigen oder für die Hecke in der gewünschten Höhe eine Richtschnur anbringen. Achten Sie darauf das nicht bei zu viel Sonneneinstrahlung geschnitten wird, dann gibt es unschöne Verbrennungen der Blätter.
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Rosenzeit

25.06.2011 Viel Regen in letzter Zeit. Hier zeigt sich ganz schnell was eine gute gesunde und widerstandsfähige Rose ausmacht. Die ganz dicht gefüllten schweren Blüten neigen dazu, sich durch den Regen zu verkleben und zu mumifizieren. Diese verklebten Blüten öffnen sich nicht mehr von allein. Entfernen Sie die äußeren Blütenblätter und helfen Sie den Rosen noch zur Blütenpracht. Die halbgefüllten und einfachen Blüten trotzen dem Regen auch aus eigener Kraft. Jetzt ist es sehr wichtig, die Rosen kräftig mit Dünger zu versorgen. So kommt die zweite Blüte schnell wieder hervor und bringt Farbe in den Garten. Bei den ein Mal blühenden Rosen und den Rambler Rosen ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den Rückschnitt. Möchten Sie jedoch den Fruchtschmuck der Hagebutten als Zierde stehen lassen, dürfen Sie nur den Neuaustrieb der Pflanzen zurück setzen.
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Rosenblüte erfordert Rückschnitt

18.06. 2011 Der Rosenmonat Juni zeigt den Höhepunkt in der Rosenblüte - auch wenn in diesem Jahr bereits die frühen Sorten mehrere Wochen vorher erblüht sind. Sie möchten die Rosenblüte so lange wie möglich im Garten haben? Da helfen einige Tricks: Ein frühzeitiger Rückschnitt der Rosen ist förderlich! Große Solitärrosen sollten etwa um ein Drittel der bestehenden Knospenansätze gekürzt werden. Ja, das ist schon richtig so! Indem ein Drittel der Triebe der Pflanze einen kräftigen Rückschnitt erhalten, haben die anderen Blüten genügend Kraft, um sich zur vollen Schönheit zu entfalten. Gleichzeitig regen Sie die Rose mit dem Rückschnitt zum Neuaustrieb an. Nach dem Abblühen der restlichen zwei Drittel wird die Rose kräftig, mindestens jedoch vier bis fünf Augen, zurückgeschnitten. Es kommen bereits die anderen Triebe wieder mit Knospen hervor. So steht die Rose nie ganz ohne Blüten im Garten. Eine gute Düngung ist hier jedoch eine sehr wichtige Unterstützung um die Rose mit Nährstoffen bei der Knospen- und Triebbildung zu unterstützen! Achten sie bitte auch noch auf eventuellen Pilzbefall! Die Witterung der letzten Tage hat die Pilzbildung gefördert. Wenn Pilzbefall vorliegt, bekämpfen Sie ihn mit handelsüblichen Mitteln.

Gemüse im Garten und auf dem Balkon

11.06.2011 Bei der genaueren Betrachtung meines Garten überlege ich, ob es nicht doch eine Stelle gibt, wo ich ein kleines Gemüsebeet anlegen kann? Frisches Gemüse aus dem eigenen Garten ist doch immer wieder ein Hochgenuss und ein Erlebnis, sobald die erste Frucht pflückbereit ist . Für alle, die keinen Garten besitzen: Gemüse lässt sich auch in Kübeln und Kästen problemlos anbauen, damit Tomaten und Co. direkt auf den Teller wachsen. Gesagt, getan! Schaffen Sie sich als Grundausstattung einige große Pflanzkübel oder -kästen an. Tomaten-, Kohlrabi-, Pflücksalatpflanzen und Co. gibt es überall momentan im gärtnerischem Fachhandel. Diese einfach in einen ausreichend großen Kübel oder Balkonkasten gepflanzt - Dünger, viel Liebe und Wasser in entsprechender Menge – und sie wachsen prächtig. Wenn Sie dennoch große Lust verspüren, eine Rasenfläche oder ein Beet wieder in einen kleinen Gemüsegarten umzuwandeln, dann müssen Sie zunächst die Grasnarbe abtragen und den Boden tief umgraben. Mit einer Gabe von Hornspänen und ein wenig Kalk lässt sich der Boden aufwerten. Hier können Sie auch zu dieser Zeit noch einige Gemüse- und Salatsorten anbauen und einem unbedenklichen Genuss steht nichts mehr im Wege.


Je bunter, je lieber…

04.06.2011 Mit den neuen "Mega-Checkies" ist den Gärtnern in diesem Jahr eine phantastische Pflanzkombination für Balkonkästen und Blumenampeln gelungen. "Je bunter, je lieber!" ist die Devise für dieses Blütenfeuerwerk ohne Blühpause. Der Vorteil für alle, die nicht bzw. noch nicht auf ihren grünen Daumen schwören können: Bei dieser Kombination wird genau auf die Sortenverträglichkeit der Pflanzen, die in ein Gefäß kommen, geachtet. Die Auswahl besteht immer aus fünf Sommerblumen in einem Gefäß. Man bekommt diese momentan in neun Varianten in den Gärtnereien und Gartencentern.
Zum Beispiel sieht eine Pflanzkombination aus dem Programm der Mega-Checkies dann wie folgt aus: Zwei Minipetunien in den Farben Gold und Lavendel, zwei Verbenen in Weiß und Fuchsien in rose-Tönen sowie eine großblumige Hängepetunie in blau. Diese farbenfrohe Kombination mit ihren unterschiedlichen Blütengrößen zeigt eine wahre, langlebige Blütenpracht durch den ganzen Sommer. In eine große Ampel gepflanzt, dazu noch die passenden Balkonkästen oder auch ein großer Kübel, ergibt sich ein perfekt arrangiertes Farbbild auf Ihrem Balkon und Ihrer Terrasse. Wichtig ist, wie bei allen Pflanzen in Kübel und Balkonkästen, die regelmäßige Düngung. So gelingt der blütenreiche Sommer perfekt!

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"Vienco" als sommerliches Highlight

30.5.2011 Die sommerliche Bepflanzung auf Balkon und Terrasse ist in jedem Jahr ein Genuss für den Blumen- und Pflanzenfreund. So schauen wir auch wie in jedem Jahr nach den Neuheiten der Saison. Ein echtes Highlight bilden da die neuen japanischen Scheinmyrthen (Cuphea) mit dem Namen "Vienco". Sie können diese wunderbare Sorte mit den großen Blüten in sieben Farben bekommen. Es handelt sich, wie bei der kleinen Scheinmyrthe, um einen echten Dauerblüher der über den ganzen Sommer von April bis in den Herbst unaufhörlich mit immer neuen Blüten hervorsticht. Besonders gut ist die Wetterfestigkeit dieser Pflanze. Hinzu kommt noch die absolute Pflegeleichtigkeit der Pflanze, denn sie ist selbstreinigend und braucht nicht ausgeputzt werden. Vienco gedeiht auch im Schatten fühlt sich aber selbst in praller Sonne sehr wohl. Vienco kann sehr gut für die Bepflanzung von Kästen, Kübeln oder auch direkt im Beet verwendet werden. Eine regelmäßige Düngergabe erhöht noch den Blütenreichtum.
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Der Sommer schickt bunte Vorboten

21.05.2011 Die letzten Wochen haben sich bereits wie Sommer angefühlt. Und in den Gärten und auf den Balkonen des Landes sieht man schon seit einigen Wochen Petunien, Männertreu, Begonien, Duftpflanzen, Kräuter und Co. in bunter Vielfalt. Und jeder Pflanzenliebhaber hat dabei die Möglichkeit, sein Sommerwohnzimmer auf Balkon und Terrasse so zu gestalten, wie es ihm gefällt. Die Auswahl an qualitativ hochwertigen Pflanzen im Fachhandel ist riesig. Ob Sie lieber Ton-in-Ton-Kombinationen mit unterschiedlichen Arten und Sorten in einer Farbe bevorzugen oder es bunt und abwechslungsreich mögen: Erlaubt ist was gefällt. Besonders beliebt ist auch die Kombination von Sommerblumen und Stauden. Achten Sie hierbei auf lang anhaltende Blühstauden, die nicht höher als 60 cm werden. Große Stauden sollte nur in größere Kübel gesetzt werden, um ein Abknicken oder verkahlen der Pflanzen im unteren Bereich zu vermeiden und ein schönes Gesamtbild zu erhalten. Zum Ende des Sommers entfernen Sie die Sommerblumen und genießen den Rest des Jahres das Farbenspiel der Stauden, die in den Kübeln verbleiben können.
Aber egal für welche Kombinationen Sie sich entscheiden: Denken Sie bei der Wahl Ihrer Pflanzen immer an die unterschiedlichen Ansprüche der ausgesuchten Pflanzen. Neben regelmäßigem Gießen, gelegentlichem Düngen spielen dabei vor allem auch die Standorte der Pflanzen eine große Rolle. Fuchsien etwa bevorzugen einen Schattenplatz während die meisten gängigen Beet- und Balkonpflanzen Halbschatten bzw. Sonnenplätze zur vollen Entfaltung benötigen. Ihr Gärtner vor Ort berät Sie gerne und unverbindlich, damit Sie lange Freude an Ihren Pflanzen haben
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So sind Sommerblumen gut versorgt

15.05.2011 Die hohen Temperaturen der letzten Tage waren für Ihre Pflanzen schon Stress. Hinzu kamen die ungebetenen Gäste: Läuse geben sich ein Stelldichein und auch die kleinen Raupen haben einen riesigen Hunger. Versuchen Sie bitte Ihre Pflanzen gleichmäßig feucht zu halten! Gerade wenn Sie Ihre Balkonkästen und Kübel oder auch die Gartenbeete neu mit Sommerblumen bepflanzen dann ist es ganz wichtig, die Pflanzen immer gut zu gießen! Nie mit trockenem Erdballen in die Erde setzen! Ein mehrfaches langsames Angießen der eingesetzten Pflanzen ist ganz wichtig. Gerade in der Anwachsphase sollten die Sommerblumen gut versorgt werden. Dem Befall mit Schädlingen sollten Sie entgegen wirken! Ob Sie nun mit Pflanzenschutzmitteln aus dem Fachhandel oder mit Hausmitteln Ihr Glück versuchen - diese Entscheidung sollten Sie selber treffen. Doch diese Behandlung sollte auf keinen Fall nur einmalig durchgeführt werden. Mindestens drei Behandlungen sind für den Erfolg notwendig.
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Früher oder später kommt er doch - der Sommer!

06.05.2011 Die letzen Nächte brachten doch noch ein wenig Frost. Den Stauden, Rosen und Gehölzen im Garten macht das nichts aus. Doch wer schon etwas mutig war und Kübelpflanzen oder auch schon Sommerblumen gepflanzt hat sollte diese auf jeden Fall mit einem Vlies oder Tuch bedecken. Auch der kalte Ostwind der letzten Tage war eine echte Herausforderung für manch junge Pflanze im Garten. Bringen Sie rechtzeitig Strauch- oder Staudenstützen an! Wenn Sie in der nächsten Woche den Balkon oder die Terrasse bepflanzen wollen, schauen Sie sich ein wenig um, was es alles an wunderschönen Pflanzen für den Balkon gibt. Bitte reinigen Sie die zu bepflanzenden Gefäße gründlich und verwenden Sie ausschließlich frische Erde für die Sommerbepflanzung. Ein Vorrats- oder Depotdünger versorgt die Pflanzen dann noch optimal. Lassen Sie sich vom Gärtner beraten und genießen Sie bald eine blühende Oase auf Ihrem Balkon.
Foto: Wiefel


Guter Halt!

30.04.2011
Der ersehnte Regen ist da! Der gelbe Pollenschleier wurde abgewaschen und die Pflanzen mit Wasser versorgt. Stauden, Sträucher, Kleingehölze und auch alle Kletterpflanzen werden nun einen schnellen und sehr kräftigen Wuchs zeigen. Für die Prachtstauden ist es wichtig, gut gestützt weiteren Unwettern und Winden trotzen zu können! Sie können als Stütze alte holzige Zweige oder auch Strauch- oder Staudenstützen aus Metall benutzen. Diese können Sie problemlos um die größer werdenden Pflanzen stecken. Rankpflanzen brauchen ein Rankgitter oder eine andere Rankhilfe mit ausreichend Platz. Wenn die Pflanze sich schlecht selbst an der Rankhilfe befestigen kann, muss sie, wie z. B. die Kletterrose, mit Pflanzenbindern an der Rankhilfe angebunden werden. Bitte verwenden Sie hier weiches Bindematerial, welches Rinde und Gewebe nicht verletzt! So geleitet und gebunden können Regen und Wind Ihren Pflanzen nicht schaden.

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Frische Ernte!

23.04.2011
Die fast sommerlichen Temperaturen lassen eine sehr frühe Ernte beim Grünspargel und auch schon beim Rhabarber im eigenen Garten zu. Spargel aus dem eigenen Garten werden Sie sich vielleicht fragen? Doch, das geht sehr wohl! Es ist der ungebleichte sogenannte Grünspargel. Dieser lässt sich sehr gut auch bei etwas schwereren Böden im Garten pflanzen. Ein eigenes Spargelbeet im Garten sollte nur vom Standort genau bedacht werden, denn einmal angelegt bleibt ein solches Beet bis zu 10 Jahre im Garten. Eine gute Vorbereitung des Pflanzbeetes ist dabei sehr wichtig. Eine tiefgründige Bearbeitung und Aufwertung des Bodens durch organisches Material wie Stalldung ist wichtig. Die Spargelpflanzen werden mit flach ausgebreiteten Wurzeln auf das Pflanzbeet gelegt und der Pflanzgraben geschlossen. Nun heißt es Geduld haben, denn im ersten Jahr ist keine Ernte zu erwarten. Doch ab dem zweiten Standjahr wird Ihnen eine eigene Ernte dieser Delikatesse gelingen. Der Grünspargel wird durch seinen höheren Gehalt an Vitamin C, Chlorophyll, Carotin und Mineralstoffen sehr geschätzt.

Foto: König

Grüner Teppich!

15.04.2011
Wir treten ihn mit Füßen und lieben ihn dennoch heiß und innig - den Rasen. Machen Sie sich klar: Es sind Pflanzen (genauer gesagt Gräser) auf denen gespielt, gelaufen und herumgetobt wird. Keine andere Pflanze erträgt das so gut wie das Gras. Um den Rasen jedoch immer gut gepflegt und widerstandsfähig zu halten müssen Sie einiges tun. Stark vermooster Rasen muss von diesem Filz befreit werden. Vertikutieren: Hier wird der Rasen mit Spezialgerät von Moss befreit und somit gelüftet. Ideal ist es nach diesem Vorgang den Rasen mit Quarzsand zu bestreuen und den Sand mit dem Fächerbesen einzuarbeiten. Großes Unkraut wird mit dem Unkrautstecher entfernt. Damit sich wenig Moos und Unkraut bilden wird der Rasen nicht zu kurz geschnitten. Er sollte jedoch mindestens 4cm hoch bleiben. In den Sommermonaten mit hohen Temperaturen ist eine Schnittlänge von 6cm ideal. Wichtig ist auch, dass beim Schneiden das Mähgut nicht auf dem Rasen verbleibt. Ein regelmäßiges Düngen ist ein absolutes Muss! Verwenden Sie hier am besten einen Dünger der die Moosbildung verhindert. So ist der grüne Teppich im Garten garantiert.

Foto: Wiefel

Farbfestival im Garten!

8.4.2011
Magnolien, Forsythien, Japanische Kirschen Zierjohannisbeeren - ein wahrer Blütenüberfluss präsentiert sich im Garten. Herrlich sind diese "exotischen Blüten" in unseren Gärten anzusehen. Einige dieser Gehölze werden so langsam in die Jahre gekommen sein und erheblich Platz im Garten beanspruchen. Nur wie und auch wann müssen Sie diese Schönheiten schneiden? Direkt nach der Blüte setzt bei diesen Gehölzen die Wachstumsphase ein und die ersten grünen Blattspitzen sind schon zu sehen. Greifen Sie beherzt zur Rosen- und Astschere und kürzen Sie alle strauchartigen Gehölze kräftig um etwa 2/3 ein. Die baumartigen wie etwa die Magnolie, die auch als Solitärgehölz im Garten stehen kann, werden ganz behutsam beschnitten! Nur das, was sich in der Krone reibt und scheuert sollten Sie herausschneiden. Ein radikaler Rückschnitt bekommt diesen Gehölzen weniger gut! Diese Schnittmethoden wenden Sie auf alle Blütengehölze an, die jetzt schon blühen aber auch die, die erst zum Frühsommer hin blühen wie etwa Rhododendron, Hortensien und Flieder. Alle haben gemeinsam, dass sie die Blütenanlagen bereits bis zum Herbst gebildet haben. Also immer erst im Frühjahr bis Frühsommer nach der Blüte schneiden!

Foto: Wiefel

Ab ins Beet heißt es heute!

1.4.2011 Die warmen Temperaturen haben die Böden im Garten ein wenig vorgewärmt. Daher heißt es nun: Ab in's Gemüsebeet! Wer im Herbst sein Gemüsebeet abgeerntet und schon umgegraben hat, der hat schon die meiste Arbeit getan. Nun geht es darum, den Boden zu lockern und mit einer Gartenhacke eine feine krümelige Struktur zu schaffen. Den Gartenboden noch schön glatt geharkt und der Aussaat des Gemüses steht nichts mehr im Wege. Schauen Sie doch einmal in den Aussaatkalender, dort steht schon so einiges was jetzt ausgesät werden sollte: Spinat und Lauchzwiebel, Hülsenfrüchte wie die Dicke Bohne oder Erbsen. In den gut vorbereiteten Boden wird mit Hilfe einer Schnur und des Harkenstiels eine Aussaatfurche in doppelter Samenstärke gezogen. Im Anschluss den Samen nach vorgegebenem Abstand in die Furche legen, mit Erde bedecken und gut mit der Harke andrücken. So verfahren Sie mit allem Saatgut. Machen Sie sich einen Plan, was sie alles gerne in diesem Jahr ernten möchten. Am Besten noch in Mischkultur. Dann stehen zum Beispiel neben der Erbse später die Kohlrabi und der Kopfsalat und daneben der Spinat. So gibt es für jedes Gemüse und Gewürzkraut einen passenden Nachbarn.

Foto: König

Frühlingszeit ist Kräuterzeit!

26.3.2011
Die ersten Spitzen der Kräuter sprießen bereits aus dem Kräuterbeet. Die richtige Zeit um das Beet durchzuarbeiten. Schneiden Sie alles Vertrocknete aus dem Beet und lockern den Boden mit einer Gartenhacke. So kommt Luft an die Wurzel und die Pflanzen werden zum Wachstum angeregt. Ein Rückschnitt beim Salbei und Rosmarin ist nun ratsam. Doch Vorsicht: Nicht zu tief in das alte Holz schneiden, denn dann treiben sie eventuell nicht mehr so gut aus! Auch wenn es heißt, dass Kräuter wenig bis keinen Dünger bekommen sollen, geht es so ganz ohne Nährstoffe auch im Kräuterbeet nicht. Hier ist darauf zu achten, dass kein künstlicher oder rein mineralischer Dünger verwendet wird. Ich nehme entweder ein Hornmehl oder auch Hornspäne. Diese Dünger geben langsam Nährstoffe an die Pflanze ab und beleben auch die Fauna im Beet. Sollte nicht alles im Beet überwintert haben, müssen Sie nun den Ersatz aussäen oder schon als vorgezogene Pflanze einsetzen. Diese sollte jedoch gut abgehärtet sein, sonst könnte sie durch Nachtfröste Schaden nehmen. Planen Sie doch mal ein Kräuterjahr und verwöhnen Sie Ihren Gaumen mit ausgefallenen Kräutern wie: Blutampfer, Erdbeerminze oder auch Zitronenthymian.


"Französische" Schnitttechnik für Rosen

19.3.2011 Die in der letzten Ausgabe angesprochene "französische" Schnitttechnik ist etwas unkonventionell und für viel Rosenliebhaber nicht die "echte" Variante des Rosenschnittes. Doch soll diese, gerade für den Laien einfachere, Methode nicht unerwähnt bleiben. Der Schnitt orientiert sich an der Grundform einer Kugel. Wie bei der klassischen Variante müssen alle toten und kranken Triebe aus der Rose entfernt werden. Jedoch alles kleine und auch schwächere Holz, solange es sich nicht kreuzt, bleibt ungeschnitten in der Rose. Nun wird die Rose von oben gesehen wie eine Buchsbaumkugel geschnitten, so, dass sich eine Halbkugel ergibt. Hierbei achtet man nicht auf die Augen und auch nicht ob ein Auge nach innen oder außen zeigt. Die Blüten werden nach diesem Schnitt durch die Vieltriebigkeit etwas kleiner aber dafür werden es wesentlich mehr. Der andere Vorteil ist, dass die Blütenfülle bis auf den Boden reicht und so wunderbare Blütensträucher im Garten entstehen. Der Schnitt soll aber auch hier mit der Rosenschere durchgeführt werden und nicht mit der Heckenschere. Die Heckenschere führt zu vielen Quetsch- und Bruchstellen. Probieren Sie diese Variante an Strauch- und Beetrosen einmal aus. Für Edelrosen, Kletterrosen und Schnittrosen ist diese Variante jedoch nicht geeignet.
Foto: König


Zeit für den Rosenschnitt

12.03.2011 Träumen Sie auch von einem Rosengarten in voller Blüte? Dann beginnen Sie jetzt, ihn zu verwirklichen! Die Rosen müssen geschnitten werden. Ein eindeutiges Zeichen für den richtigen Zeitpunkt ist die Blüte der Forsythia! In einigen Gärten blüht sie bereits. So wird nun der Frühjahrsschnitt der Rosen durchgeführt. Für fast alle Rosen gilt: Altes und totes Rosenholz ist zu entfernen. Dann alles, was an Zweigen und Trieben aneinander scheuert oder reibt zurückschneiden. Dann geht es an den Grundschnitt der Rosen. Es gibt viele Varianten - von der klassischen Methode bis zur französischen. Edelrosen und großblumige Rosen werden sehr kräftig bis auf drei Augen herunter geschnitten. Beetrosen und Strauchrosen bis auf fünf Augen. Ein Auge ist immer dort, wo im letzten Jahr ein Blatt gesessen hat. Zählen Sie die nach außen zeigenden Augen. Bei Kletterrosen "teilt" man die Pflanze in drei Ebenen und schneidet auf drei bis fünf Augen auf jeder Ebene - gedacht bis zur Ebenengrenze - zurück, so blüht sie im Sommer von unten bis oben und nicht nur an den Spitzen. Trauen Sie sich ruhig ein wenig mehr zurück zu schneiden. Und nicht vergessen, die Rosen brauchen von jetzt an eine regelmäßige Düngergabe!


Ab ins Staudenbeet!

05.03.2011 Den Sommertraum des letzen Jahres noch vor Augen geht es in dieser Woche an das Staudenbeet. Einige Stauden stehen seit mehreren Jahren an der gleichen Stelle im Beet und die Blüte wird immer spärlicher. Den Zeitpunkt, die Stauden mal kräftig zu teilen, sollten Sie jetzt nicht verpassen! Graben sie den Wurzelballen der Staude aus und teilen ihn mit dem Spaten oder bei empfindlichen Wurzeln lieber mit der Grabegabel in mindesten vier neue Pflanzen auf. Ein Viertel der alten Pflanze kann mit neuer Erde an den alten Standort gepflanzt werden. Hierzu ist die Erde gut zu lockern und mit Hornspänen oder organischem Dünger durchzuarbeiten. Eventuell kann auch noch ein wenig Kalk mit in die Erde gearbeitet werden. Gut einpflanzen und auch das Angießen nicht vergessen. Die restlichen Viertel können Sie an anderer Stelle einpflanzen oder verschenken. So wird das "Alte Staudenbeet" in neuem Glanz in diesem Jahr erblühen. Die Sonne hat Anfang März schon enorme Kraft und so ist es wichtig allen Winterschutz von den Pflanzen zu nehmen, sonst treiben die Pflanzen zu stark darunter an! Die jungen Triebe sind dann zu empfindlich gegenüber spätem Frost.

Und der Frühling kommt doch!

25.02.2011 Mit fast 10° C startet der Frühling und nun heißt es: aufräumen und sauber machen im Garten. Altes Laub aus den Beeten, trockenes und abgebrochenes Astwerk aus den Gehölzen entfernen, sofern sie keinen Grundschnitt brauchen. Alle Baumanbindungen müssen nach dem Winter überprüft werden. Gelockerte Befestigungen können den Bäumen und auch dem Obststräuchern schnell durch Windbruch Schaden zufügen. Wenn Sie Kalk im Garten streuen möchten ist nun der ideale Zeitpunkt. Ebenso kann ein Bodenaktivator auf Beeten, Rabatten und auch schon auf dem Rasen ausgebracht werden. Die einzigen Pflanzen die Sie noch getrost ungeschnitten lassen dürfen, sind Ihre Rosen. Diese werden erst mit der Forsythienblüte geschnitten. Im Kräuterbeet sollten Sie mal nachsehen, was alles den Winter überlebt hat. Nicht alle Kräuter haben es geschafft. Damit aber zur Frühlingskur nichts an Kräutern fehlt, sollten Sie schon die ersten Kräuter im Topf auf der Fensterbank aussäen.


Winter Ade!

18.2.2011
Die Kraniche ziehen über den Himmel in Richtung Norden - ein Zeichen, dass der Winter vorbei ist. Ich erwarte auch schon unruhig die ersten zarten Knospen sprießen zu sehen. Doch als ich gestern einen Rundgang durch die Beete machte bei Sonnenschein und Frühlingsduft, dachte ich: es kann eigentlich nicht wahr sein - die ersten Schädlinge im Garten sind auch schon erwacht. Die noch ganz weichen Spitzen der Bartiris waren schon durch Schneckenfraß befallen. Da hilft eben nur eins: Rechtzeitig Handeln und mit Schneckenkorn die erste Schneckenplage in den Griff zu bekommen. Achten Sie beim Ausbringen auf die Verträglichkeit bei diesen Mitteln. Vor allem wenn Sie noch Haustiere in den Garten lassen wie Hund und Katze. Entfernen Sie bitte vor dem Streuen noch alles alte Laub und Pflanzenreste, die als Unterschlupf für die Schnecken dienen könnten. Und vergessen Sie bitte nicht, dass schon die ersten Frühaussaaten wie z.B. Tomaten, Kohlrabi, Sellerie und Blumenkohl ausgesät werden müssen!

Frühlingsgrüße zu Valentin

11.2.2011 Es ist Bischof Valentin auf den die Legende vom Valentinstag zurückgeht. Er hat ein Paar in seiner Kirche getraut und ihnen im Anschluss einen Blumenstrauß aus seinem Garten geschenkt. Heute ist der Valentinstag am 14. Februar der Tag, an dem sich Liebende ihre Zuneigung zeigen. Dieser Tag wird weltweit begangen und so ist es auch erklärlich, dass gerade in dieser Woche der höchste Bedarf an Blumen besteht. In vielen Ländern der Erde ist es der einzige Tag im Jahr an dem Blumen verschenkt werden. Doch wo kommen die alle nur her? Die Versteigerungen in Holland bieten Ware aus der ganzen Welt an: Rosen aus Afrika, Ranunkeln und Annemonen aus Israel, Blumen aus Frankreich, Italien, Portugal. Selbst aus Südamerika kommen die Blumen zu uns aber auch Tulpen aus Holland. Gut, dass auf fair gehandelte Ware geachtet wird und so auch ein gutes Maß an Sicherheit für den Produzenten und Verbraucher gewährleistet ist. Genießen Sie den Tag der Liebenden mit einem Blumengruß.

Foto: Wiefel

Der frühe Vogel fängt den Wurm…

4.2.2011 ...so heißt es in einem alten Sprichwort. Wie können wir den Garten von Schädlingen und Krankheiten frei halten? Ihr Ziel soll es sein, in diesem Jahr weitestgehend auf das Spritzen zu verzichten. Sie benötigen die Gesundheitspolizei der Natur in Ihrem Garten - Wildvögel. In den letzten Wochen haben Sie die Wildvögel mit Futter versorgt und immer wieder für Nachschub an gutem Futter gesorgt. Jetzt können Sie Ihren Garten für die Vogelwelt wohnlich einrichten. Nistkästen sollen in den Garten, für jede Vogelart ein wenig anders gebaut. In einem ca. 400 qm großem Garten sind 4-5 Kästen im Abstand von 10 m ausreichend. Je vielfältiger das Angebot an Nistkästen im Garten je besser für den Naturhaushalt. So werden von den neuen gefiederten Bewohnern unzählige Arten von Insekten vertilgt und der Garten ist frei von Plagegeistern.


Jetzt Gehölze schneiden!

27.11.2011
Der richtige Zeitraum für den Rückschnitt der Gehölze ist Ende Januar bis Mitte Februar. In dieser Zeit müssen Sie die Obstbäume, Gehölze und Sträucher schneiden. Eine Ausnahme bilden die frühjahrsblühenden Gehölze und die Rosen. Verpassen Sie den Gehölzen mal eine richtige Frühjahrskur und schneiden Sie die Gehölze kräftig zurück. Die Obstbäume bitte gut auslichten damit Licht in die Krone fällt und das Obst besser reifen kann. Achten Sie immer auf einen sauberen und glatten Schnitt! Hier ist das richtige Werkzeug das "A und O"! Eine gute Astschere, eine Säge und eine Rosenschere sind das wichtigste Werkzeug für den Rückschnitt. Bitte nutzen Sie zum Gehölzschnitt keine Motorheckenscheren. Mit diesen Geräten wird oft nur und Krankheiten finden leichter Zugang zu den beschädigten Pflanzen. Die Gräser im Garten dürfen nun auch schon zurück geschnitten werden. Binden Sie die langen Halme gut zusammen und schneiden diese dann bis auf 15- 20 cm zurück. Wenn Sie einen Schredder besitzen und aus dem Abschnitt Mulch herstellen nutzen Sie diesen bitte für die Gehölzstreifen nicht aber im Stauden- oder Rosenbeet!


Verrückte Welt oder doch nur Wunder der Natur

21.01.2011 Winterblüher sind besondere Gehölze und Stauden, die mitten im Winter den Gartenfreund mit Blüten überraschen. Wie ist das eigentlich möglich? Viele Winterblüher sind sogenannte Reliktpflanzen, die aus Erdzeiten stammen, in denen gänzlich andere Witterungsbedingungen herrschten. Besonders hier in Europa haben Eiszeiten dafür gesorgt, dass sich die Blütezeiten für bestimmte Pflanzen verschoben haben. Diese Gehölze und Stauden haben sich der Natur mit ihren Möglichkeiten zur Fortpflanzung angepasst. So benötigen diese Pflanzen keine Insekten zur Bestäubung, sondern diese wird durch den Wind vorgenommen. So können wir uns nun an der Zaubernuss, dem Winterjasmin und den Christ- oder auch den Lenzrosen erfreuen. Doch auch den Frühling können Sie sich ins Haus holen. Mit Blütenzweigen der Kirschen, Birnen, Äpfel, Forsythien, Zaubernuss oder sogar von Magnolien für die Vase. Es ist hierbei nur zu beachten, dass die holzigen Zweige gut angeschnitten im Wasser stehen. Bitte nach einer Woche noch mal nachschneiden und das Wasser wechseln.


Bäume und Sträucher auf Schneebruch kontrollieren

14.01.2011 Bald sind die letzten Schneereste von den Beeten verschwunden und man kann schon mal einen kleinen Gang in den Garten wagen. Es ist schon sehr erstaunlich, dass das Unkraut unter der Schneedecke ein wenig wachsen konnte. Aber nicht nur das Unkraut, auch die ersten Schneeglöckchen drängen sich mit ihren grünen Spitzen ans Licht. Es ist doch immer wieder schön zu sehen, dass trotz der Schneedecke die Pflanzen das Wachstum nicht eingestellt haben. Sobald der Regen nachlässt, dürfen Sie die ersten Arbeiten im Garten verrichten. Da sind noch Laubreste auf den Wegen und Plätzen - in den Rabatten darf es ruhig noch liegen bleiben. Denn der Winter ist noch nicht vorbei. Kontrollieren Sie die Bäume und Sträucher auf Schneebruch. Diese abgebrochen Äste und Triebe sollten Sie schnellstmöglich ausschneiden. Wenn die Temperaturen in den Plusgraden bleiben, kann auch schon das ein oder andere Gehölz geschnitten werden. Doch bitte achten Sie darauf, dass der Wetterbericht keine Frosttemperaturen direkt nach dem Schnitt ansagt. Ein paar Tage nach dem Schneiden ist das dann kein Problem mehr.


Tannenbäume weiter verwenden

06.01.2011 Nun ist es vorbei mit der Weihnachtszeit und schon fliegen die Tannenbäume wieder auf den Müll. Doch bitte nicht ganz so schnell: Sollte der Tannenbaum noch nicht nadeln kann er noch gut anderweitig genutzt werden. Schneiden Sie die Äste vom Stamm ab und decken die schon von Schnee befreiten Stauden und noch nicht angehäufelte Rosen oder Hochstämmchen mit dem Grün des Weihnachtsbaumes gut ab. So kann das Grün noch nützlich sein und es muss nicht alles auf den Müll. Der letzte Spatenstich oder der letzte Rückschnitt der Hecke liegt schon eine Weile zurück doch was ist mit dem Werkzeug geschehen? Unachtsam und ungereinigt steht es oft in der Garage oder liegt im Gartenhaus. Das Frühjahr ist schneller da als wir glauben und das Werkzeug wird wieder gebraucht. Reinigen Sie das Werkzeug gründlich und pflegen Sie es bitte ordnungsgemäß. Einiges muss geschliffen und geschärft werden. Hier und da ist ein neuer Stiel in das Werkzeug einzusetzen. Jetzt ist die richtige Zeit um alles startklar für die Gartensaison zu machen. Motorgeräte sollten von einer Fachwerkstatt geprüft und gewartet werden.


2010


Jetzt schon das neue Gartenjahr planen

30.12. 2010 Das Gartenjahr liegt hinter uns, Schnee und Eis bedecken nun den Garten und die Beete. Das Frühjahr sehnen wir uns schon herbei doch es wird wohl noch ein wenig Winter bleiben. Jetzt ist es Zeit, sich schon die Pläne für die kommende Gartensaison zurecht zulegen. Wo ist ein neuer Baum zu pflanzen, welche Rosensorten möchte ich im Garten noch ergänzen. Welche Beete und Plätze will ich neu im Garten schaffen. Ideen und auch gute Vorsätze für's neue Jahr können nun gut geschmiedet werden. Ein gutes Gartenbuch ist da oft sehr hilfreich. Planen Sie gut, denn die Auswahl an Materialen, Pflanzen und Hilfsmitteln für den Garten ist sehr umfangreich. Eine gute Planung für die Gartensaison erleichtert die Durchführung der Gartenarbeit im neuen Jahr.
Foto: Wiefel

Ich bedanke mich für Ihr Interesse an der Gartenzeit und wünsche allen Lesern ein gutes und erfolgreiches Gartenjahr 2011.


Weiße Weihnachten - das scheint in diesem Jahr möglich!

23.12.2010 Auch Ihr Garten zeigt sich im Winterkleid. Legen Sie Ihr Augenmerk dieser Tage auch mal auf die Schneelast. Machen Sie doch ein paar Fotos von Ihrem winterlichen Garten und schauen Sie einmal genau hin, wo der Schnee die Gehölze und Äste sehr stark nach unten zieht. An diesen Gehölzen müssen Sie unbedingt nach dem Schnee die Schere ansetzen und die Gehölze schneiden. Nur so kann die Pflanze von sich aus im nächsten Jahr neue Schneelasten tragen. Und noch eines ist ganz wichtig: Im schneebedeckten Garten denken Sie daran, die Vögel mit ausreichend gutem Futter zu versorgen. Die angelockten Vögel, vor allem die Meisen, suchen gerne noch nach verpuppten Insekten an den Sträuchern und Bäumen im Garten und vermindern so den Schädlingsbefall im Frühjahr. Wenn Sie dann noch vermehrt Nistkästen im Garten platzieren, haben Sie einen möglichst schädlingsfreien Garten im nächsten Jahr. Foto: Wiefel


Blütenpracht im Schnee!

17.12. 2010
Die Natur bringt schon so einige Wunder - wie etwa die Christrose - hervor! Sie blüht nun mitten im Winter um die Weihnachtszeit in freier Natur. Deshalb nennen wir dieses Nieswurzgewächs auch Christrose. Die Wurzel der Christrose (botanisch: Helleborus; Übersetzung ungefähr: irre/verrückt) fand in der Heilkunde gegen Verwirrung ihren Einsatz. Also ein kleines verrücktes Weihnachtswunder. In den Tagen vor dem Fest gewinnt der Stress oft die Oberhand und macht unser Denken und Handeln ein wenig verrückt Nehmen Sie sich ein wenig Zeit zur Besinnung beim betrachten einer Christrose und gönnen Sie sich ein kleines Weihnachtswunder. Als Topfblume sollte die Christrose einen kühlen Platz bekommen, dort fühlt sie sich am wohlsten.


Keine Schneeberge auf Pflanzbeete!

10.12.2010 Das tägliche Schnee schaufeln ist uns schon langsam lästig und es wird wenig darauf geachtet, wohin die Schneeberge geräumt werden. Bitte packen Sie keine Schneeberge auf die Pflanzbeete! Das Gewicht lässt die Pflanzen leiden. Nach dem Frost ist auch das ganze Schmelzwasser zuviel für die Pflanzen. In der warmen Stube angelangt, bei einem heißen Kräutertee, der am besten noch aus dem eigenen Garten stammt, sehnt sich der Gärtner schon wieder nach der nächsten Gartensaison. Der Sommer findet derzeit auf der Südhalbkugel statt und so kommen die exotischen Blüten der Proteen und Nadelkissen aus Afrika zu uns. Sie gehören zur Pflanzengattung der Zuckerbüsche, die mit etwa 115 Arten ein breites Sortiment bietet. Hier bei uns werden sie als haltbare Schnittblumen gehandelt. Sie halten über mehrere Wochen in der Vase Sie werden auf warmes Wasser gestellt damit die Blüten ihre volle Schönheit entfalten können. Die Pflanzen wachsen in den Höhenlagen von Südafrika zu wunderbaren Sträuchern heran. Die Königsprotea ist die Wappenblume von Südafrika


Kein Streusalz auf Blumenbeete

03.12. 2010 Der Schneefall der letzten Tage hat den Garten in eine Märchenlandschaft umgestaltet. Nun erleben wir im Garten das bunte Treiben der Vogelwelt. Hagebutten und Samenstände werden nun gerne angeflogen und gefressen. Der Schnee schützt die Pflanzen vor Kälte und Frost. Bitte keinen Schnee von den Gehölzen schütteln! Sollten allerdings noch empfindliche Pflanzen auf der Terrasse stehen wie Lorbeer, Palmen oder auch Kamelien, so müssen diese in einem frostfreien Raum untergebracht werden. Die meisten dieser Gehölze vertragen keinen Frost im Wurzelbereich. Haben Sie noch Rosenstämmchen im Garten die nicht eingepackt sind, dann müssen Sie hier den Schnee abschütteln und die Krone mit Tannengrün, Flies und Jutesack gut einpacken. Die frostigen Temperaturen schaden der Veredelungsstelle an der Krone. Denken Sie bitte beim Gebrauch von Streusalz daran, dass es nicht auf die Blumenbeete gelangt. Hier kann sonst ein erheblicher Schaden an der Bepflanzung entstehen.


Weihnachtlicher Glanz in allen Räumen

25.11.2010 Tannenduft erfüllt den Raum und es ist wieder da: das Weihnachtsgefühl! Plätzchen, Glühwein und der prasselnde Kaminofen, so haben wir es gern! Die warmen Räume lassen das Tannengrün schnell trocknen. Aber: Das Grün soll doch über die ganze Adventzeit gut und frisch aussehen. Frisches Grün klebt und harzt wenn man es anschneidet, das ist ein guter Hinweis auf die Frische. Die Nobilis Tanne - sie hält am längsten frisch auch ohne das sie im Wasser steht. Also ganz ideal für gebundene Kränze und Girlanden. Kiefer und Nordmann Tanne - sie sind auch gut haltbare Grünsorten die noch länger halten, wenn sie in einen Frischblumenschwamm gesteckt werden.
Koniferen-Grün und andere Grünsorten halten nur, wenn sie im Wasser stehen. Kiefernzweige haben besonders viel Harz und sondern dieses auch in das Wasser ab. Möchten Sie Schnittblumen damit kombinieren, sollten Sie die Stiele des Grüns über der Kerzenflamme versiegeln - dann hält diese Kombination länger. Genießen Sie den Tannenduft in der Wohnung und erfreuen Sie sich an schön geschmückten Räumen.


Mehr Wasser für Pflanzen bei Heizungsluft

19.11. 2010 Die restlichen Arbeiten im Garten sind bald getan. Da bleibt noch ein wenig Zeit um die Balkonkästen und Kübel schön mit Tanne auszustecken, das sieht schöner aus und dient auch als Winterschutz für die Pflanzen. Schmücken sie diese Kästen doch noch mit Zapfen und Früchten - z. B. Hagebutten. So haben auch die Vögel einen guten Start in den Winter und es gibt ein lebendiges Treiben auf Terrasse und Balkon. Nun sind wir in der warmen Stube angelangt. Da wird es wieder Zeit über Ihre Zimmerpflanzen zu sprechen. Die Raumtempe-raturen werden höher und die Luft in unseren Räumen trockener. Daher müssen gerade zu Beginn der Heizperiode die Pflanzen gut versorgt werden. In dieser Zeit brauchen die Pflanzen meist mehr Wasser als im Sommer. Leider vergisst man das und die Pflanzen bekommen schnell Trockenschäden und werden von Insekten befallen. Sorgen Sie für ausreichende Luftfeuchte und kontrollieren Sie alle Zimmerpflanzen regelmäßig. Auch gedüngt sollten die Pflanzen werden - wenn auch sparsamer als im Sommer!


Pflanzen schützen ohne Folien!

12.11.2010 Der Sturm hat den Garten einmal so richtig durchwühlt und das letzte Laub von den Bäumen gefegt. Wenn auch wieder dorthin, wo wir gestern im Garten alles noch schön sauber gerecht hatten. Machen Sie ihren Garten winterfest! Binden Sie alles lose Strauchwerk, das evtl. bei Schneelast auseinander brechen könnte, zusammen. Stellen Sie die Kübel an die Hauswand oder in windgeschütze Ecken! Bitte vergessen Sie nicht, Holzleisten oder Füße unter die Terrakottagefäße zu stellen, sonst kann der Frost selbst winterfeste Keramik sprengen! Gräser sollten Sie jetzt fest zusammen binden damit der Wind nicht alles im Garten verteilt. Vergessen Sie bitte nicht die Rosen in diesem Jahr anzuhäufeln damit sie ausreichend vor dem Frost geschützt sind! Hochstammrosen können langsam auch schon für den Winter vorbereitet werden. Binden Sie Jutebänder um die Veredelungsstelle in der Krone und um den Stamm. Später werden dann die Kronen noch mit Vlies und Tannengrün eingepackt - so kann der Winter kommen. Bitte verwenden Sie zum Einpacken von Pflanzen keine Folie, dies führt zur Fäulnis und schadet der Pflanze!


Gärtnern mit Vernunft oder mit Ordnungsliebe?

05.11.2010 Leider siegt oft die Ordnungsliebe! Die meist gestellte Frage dieser Tage ist immer: Was darf ich denn alles schon abschneiden im Garten? Streng genommen sollte bis auf die Blätter der Lenzrosen nichts geschnitten werden. Lassen Sie der Natur ihren Lauf! Stauden und Sträucher sollten nie geschnitten werden, bevor nicht alles Grün aus dem Laub heraus ist. Das Blattgrün ist Baustein des Lebens für die Pflanzen. Es wird in den Wurzeln und holzigen Teilen eingelagert. Lassen Sie alles unge-schnitten in den Winter gehen. In der freien Natur kommt auch niemand her und befreit die Pflanzen von halb vergilbtem Laub und Blattwerk und beschneidet sie. Erst mit dem anbrechenden Frühjahr, wenn nichts mehr in der Natur zu finden ist, fangen die Rehe und Hasen an die Sträucher und Gehölze auf ihre Art zu "beschneiden". Die Pflanzen werden es Ihnen danken wenn Sie naturnah Gärtnern.


Frühlingsgefühle mitten im Herbst!

28.10.2010 Wie soll das denn gehen? Die Bäume und Sträucher verlieren nach den Frostnächten zusehends ihr Laub und werden immer kahler. Wie soll man jetzt an den Frühling denken? Genau das ist das Stichwort! Sie müssen jetzt in dieser und in der nächsten Woche die Frühlingszwiebeln in die Erde bringen. Alle Zwiebelgewächse die im nächsten Jahr blühen sollen, brauchen eine mehrwöchige Kühlphase! Ohne diese kann die Zwiebel in der Erde nicht anwachsen und die Blütenanlage ausreifen lassen. Werden die Zwiebeln zu spät in die Erde gesetzt kann es sein, das die Pflanzen zwar reichlich Blattwerk entwickeln aber keine Blüte zeigen. Wenn sie im Garten Probleme mit lästigen Nagern haben, dann setzen Sie die Zwiebeln in Pflanzkörbe! Diese müssen mit dem oberen Rand mit dem Erdreich abschließen. Denn nur so vermeiden Sie, dass die Nager über den Rand hinweg in den Schutzkorb gelangen und die Zwiebel fressen. Eine sogenannte Schutzzwiebel gegen die Nager ist die Kaiserkrone die durch ihren Geruch die Wühlmäuse aus dem Beet auf natürliche Art und Weise vertreibt. Zwiebeln sollten immer in Gruppen gepflanzt werden - nur so kommen die Pflanzen im Frühling richtig zur Geltung!


Pflanzzeit für Sträucher und Gehölze!

23.10.2010
Die kühlen Nächte und der viele Regen rauben den Sommerblumen ihre Schönheit. Nun müssen alle fauligen Pflanzenteile auf den Kompost gebracht werden. Die Erde die den ganzen Sommer über in den Kübeln und Kästen war bitte auch auf den Kompost oder zwischen die Gehölze streuen. Für ein erneutes Bepflanzen muss eine neue frische Erde genommen werden. Die Dahlienknollen und Gladiolenzwiebeln müssen nun aus dem Boden genommen werden. Schneiden Sie die Pflanzen bis auf 10 cm über der Knolle/Zwiebel herunter und lassen sie dann eine Woche nachtrocknen. Anschließend in einer Kiste mit Torf trocken einlagern. Doch auch jetzt ist die richtige Pflanzzeit für alle Gehölze wie: Rosen, Blütensträucher, Beerensträucher und Obstgehölze. Wichtig für Rosen, sowie eigentlich grundsätzlich für alle Gehölze ist es, den Boden gut - und vor allem tief - zu lockern und danach mit Humus anzureichern. Kompost, Rindenhumus (kein Mulch) und ähnliches Material sind dazu bestens geeignet.

Foto: Wiefel

Sternenklarer Himmel und frostige Nächte

18.10.2010 Die ersten Nachtfröste haben dem Garten in den Morgenstunden ein kleines weißes Gewand angezogen. Doch trotz des schönen Anblicks steht nun einiges an Arbeit an. Die empfindlichen Kübelpflanzen müssen nun in ihr Winterquartier: Palmen, Oleander, Oliven im Topf und viele Hochstämmchen wie Fuchsien und Geranien. Diese sollten Sie nun grob zurückschneiden oder - wie die Palmen - zusammenbinden. Kontrollieren Sie die Pflanzen auf Schädlinge und Krankheiten. Eventuell müssen Sie bei Befall noch mal behandeln. Stellen Sie die Pflanzen nun an einen hellen, luftigen und frostfreien Ort. Die Pflanzen sollten gut erreichbar sein, so dass Sie diese regelmäßig versorgen können. Bitte entfernen Sie alles Laub was nach dem Einräumen noch abfällt - dieses kann sonst zu faulen beginnen. Denken Sie bitte auch daran, das die Pflanzen dann und wann einen Schluck Wasser brauchen. So können die Pflanzen in Ruhe in den Winterschlaf gehen. Im Garten fällt eine ganze Menge Laub an, das sich durch den Frost von den Bäumen gelöst hat. Es kann gut als Schutzschicht zwischen die Stauden und Gehölze gebracht werden.

Foto: Wiefel

Laub als Winterschutz

08.10.2010 Die warmen Herbsttage locken die Schädlinge doch noch mal aus ihren Schluplöchern im Garten. Sie kümmern sich noch kräftig um ihre Vermehrung. Schnecken tummeln sich derzeit noch mal kräftig im Liebesleben. Sie sollten jetzt noch einmal eine komplette Behandlung gegen die Schadinsekten und Kriechtiere vornehmen. Sie legen derzeit ihre Eier ab und diese überdauern dann trotz Eis und Schnee den Winter unbeschadet. Streuen Sie Schneckenkorn und spritzen jetzt noch mal bei Läuse-befall die Pflanzen im Garten - vor allem die Kübelpflanzen vor dem Einräumen in ihr Winterquartier. So haben Sie die erste Vorsoge für das nächste Jahr getroffen. Bitte düngen Sie nun die Pflanzen im Garten nicht mehr! Lassen Sie bitte die Pflanzen ausreifen und in aller Ruhe das Laub abwerfen. Schneiden Sie nun keine Gehölze, Sträucher, Bäume oder Rosen. Auch die Stauden sollten erst alles noch vorhandene Blattgrün aus den Blättern eingezogen haben. Lassen Sie erst den Frost den Pflanzen den Rest an Kraft nehmen. Laub sollten sie nur auf dem Rasen und unter den Rosen entfernen. Sonst ist es ein gern gesehener natürlicher Winterschutz in den Rabatten.


Rasen benötigt schon im Herbst Vorsorge

30.09.2011 Damit der Rasen auch im nächsten Frühjahr wieder gesund und kräftig wachsen kann, sollte schon im Herbst Vorsorge getroffen werden. Es ist unerlässlich, eine Abschlussdüngung vor dem Winter zu machen! Wichtig ist die Abstimmung der richtigen Nährstoffe. Verwenden Sie nicht den normalen Rasendünger, denn dieser enthält in den meisten Fällen zuviel Stickstoff! Kalium, Eisen und Magnesium sind die Bausteine, aus denen der Herbstdünger aufgebaut ist. Kalium erhöht die Frosthärte und die Standfestigkeit der Rasengräser durch seine Fähigkeit, den Wasserhaushalt der Pflanzen zu steuern. Magnesium ist ein unersetzbarer, zentraler Baustein des Blattgrüns (Chlorophyll) und damit elementar für ein schönes Rasengrün im Herbst. Eisen ist in Form von Chelaten im Dünger enthalten. Auch Eisen ist wichtiger Baustein des Blattgrüns. Durch diese Düngung erhalten Sie einen trittfesten und dunkelgrünen Rasen über die Wintermonate. Das Moos hat keine Chance sich im Rasen auszubreiten. Diese Düngung ist wie ein Schutzmantel bei Eis und Schnee im Winter. Im Frühling werden Sie viel Freude an einem gesunden Rasen haben.


Heidelandschaft für Kübel und Kasten

24.09.2010 Eine Heidelandschaft für den Kübel oder den Kasten? Sie fragen sich ob das geht? Und ob! Egal ob Kasten oder Kübel - auch dort können Sie eine Bepflanzung mit Heide gestalten. Ein paar Regeln sollten Sie jedoch hierzu beachten: Die Sommerblumen müssen samt der Erde aus den Gefäßen genommen werden. Reinigen Sie die Gefäße und füllen Sie sie mit Azaleen oder Rhododendronerde. Diese ist für die feinen Wurzeln der Heide und Moorbeetpflanzen bestens geeignet. In normaler Blumenerde ist meistens zu viel Kalkanteil den die Heide nicht verträgt. Nun können Sie die verschiedenen Heidetypen mit Gräsern und Stauden in die gewünschten Gefäße pflanzen. Ein doppelt so festes Andrücken ist für die Heide gerade im Gefäß äußerst wichtig! Nur so haben die Wurzeln eine Chance sich mit Wasser zu versorgen. Kleine winterharte Gräser wie Lampenputzer oder Blauschwingel sind ideale Partner für die Heide. Auch viele wintergrüne Stauden lassen sich gut mit Heide kombinieren. Um einen natürlichen Charakter zu erzeugen ergänzen Sie die Pflanzung mit Rindenstücken, Wurzeln oder Steinen. So bekommen Sie eine kleine Landschaft in den Kübel oder Kasten. Denken Sie bitte daran, dass die Heide niemals austrocknen darf! Auch im Winter muss die Erde feucht sein!


Richtige Sortenauswahl für den Heidegarten

19.09.2010 Bilder einer Heidelandschaft: Weite, offene Flächen, durchbrochen von Wach-holdersträuchern, Kiefern und einigem Beiwuchs an Gräsern und Stauden sind prägend für die Heide. Eine solche Landschaft im eigenen Garten anzulegen und gut zu pflegen ist nicht allzu schwer. Wichtig für einen Heidegarten ist die richtige Sortenauswahl. Neben der Sommerheide gibt es noch die Glockenheide und die Grauheide. Beide Typen sind früh blühend, in den Farben weiß, rosa bis rot. Sie haben ein silbern gräuliches Laub und werden ca. 40 cm hoch. Der Blütezeitraum erstreckt sich von Juli bis September. Diese beiden Vertreter der Heidepflanzen bilden den Anfangsbesatz im Heidebeet. Sie haben beide einen etwas lockereren Wuchs als andere Heidetypen und sehen dadurch etwas "zauselig" aus. Doch ihr früher Blühzeitpunkt und ihre Leuchtkraft gleichen das spielend aus. Wie alle Heidetypen brauchen auch sie einen vollsonnigen Standort. Sie werden jährlich zurück geschnitten. Den Schnitt in der Landschaft übernehmen in der Heide ja die Heidschnucken die sie regelmäßig beweiden. So bleibt ein Heidebeet bei regelmäßigem Schnitt immer ansehnlich.



Der Herbst ist schon da!

11.09.2010 Nebelschwaden und mit Tau getränkte Spinnennetze sind ein ganz eindeutiges Zeichen: Der Herbst ist schon da. Die Laubfärbungen zeigen erste Rot- und Goldtöne. Ich möchte Ihnen in den nächsten Beiträgen die Heide als klassische Herbstpflanze und ihre Vertreter ein wenig näher bringen. Die Heide unterscheidet sich in zwei Gruppen: die Erica und die Callunen. Die Erica ist die winterblühende und die Calluna die sommerblühende Heide. Beide Gruppen sind bei uns weitestgehend winterhart. Zu den Ausnahmen komme ich später. Dazu gibt es noch ein großes Spektrum an Heide wie Glockenheide, irische Heide, Purpurheide und englische Heide u. a. Die sommerblühende Heide ist diejenige, die jetzt ihre volle Farbenpracht in den Garten, auf den Balkon oder Terrasse zaubert. Die Callunen lieben einen sonnigen Standort, einen nährstoffreichen aber kalkfreien Boden. Die Pflanzen dürfen niemals austrocknen! Daher ist es auch wichtig, die Pflanzen richtig fest in die Erde zu setzen, damit sie genügend Wasser über ihre feinen Wurzeln aus dem Erdreich ziehen können. Die Sommerheide ist mehrjährig und muss jährlich im Frühjahr zurückgeschnitten werden.


Regenwetter schafft Sumpflandschaften im Garten

03.09.2010
Unsere Gärten sind bei diesem Regenwetter fast kleine Sumpflandschaften geworden. Die Feuchtigkeit im Boden und die kühlen Temperaturen lassen das Gemüse nur sehr schwer reifen. Die Tomatenpflanzen hängen zwar gut voller Früchte, haben aber dennoch einen neuen Blütenschub bekommen. Entfernen Sie all diese Blüten und auch die noch viel zu kleinen grünen Früchte. Diese kosten die Pflanze zu viel Kraft und sie hat bei den niedrigen Temperaturen nicht mehr die Möglichkeit, diese Früchte ausreifen zu lassen. Wenn die größeren Früchte mit Laub überdeckt sein sollten, sollten Sie auch einen kleinen Teil des Laubwerkes einkürzen. So können die Sonnenstrahlen besser an die Früchte gelangen. An manchen Stellen im Garten ist der Boden vielleicht recht stark verdichtet. Schauen Sie doch mal, ob nicht in einigen Beeten das Wasser in den Böden steht. Mit einer sogenannten Rosengabel (mit nur zwei langen Zinken) können Sie den Boden lockern und das Wasser kann wieder aus den Beeten abfließen.


Platz für die Herbstbepflanzung

30.08.2010 Gut erholt und ausgeruht kommen Sie (hoffentlich) nach dem Urlaub nach Hause. In der Hoffnung, dass der Garten wunderschön blüht und grünt machen Sie den ersten Schritt ins Gemüsebeet. Das Gemüse hat sich prächtig entwickelt und die Blumen blühen auch recht üppig. Doch leider sind nicht nur das Gemüse und die Blumen gut gewachsen. Das Unkraut/Wildkraut ist zwischen Blumen und Gemüse fast zur Hauptkultur geworden. Nun heißt es: Handeln Sie zügig und entfernen das Unkraut samt Wurzeln aus den Beeten. Den Boden zwischen den Pflanzen gut lockern. Die Blumen im Garten gut düngen, dann blühen sie optimal weiter. Abgeerntetes Sommergemüse macht dann schon Platz im Beet für das Herbstgemüse. Verschiedene Kohlsorten lassen sich jetzt noch mal gut nachsähen und auch Wintergemüse sollte jetzt schon vorgezogen werden.


Jetzt kommt noch mehr Farbe in den Garten

23.08.2010 Mit Beginn des Spätsommers kommt noch mehr Farbe in den Garten. Die Früchte leuchten, das Stimmungsbild des Hochsommers verwandelt sich in das des nahenden Herbstes. Für viele Pflanzenfreunde die schönste Zeit des Gartenjahres denn jetzt zeigt sich, was sich im Laufe des Jahres gut entwickelt hat. Nun kann ich auch entscheiden, welche Lücke ich noch schließen möchte. Hier sind fertige Container-Gehölze und Container-Stauden hilfreich, um Pflanzarbeiten im Garten gezielt zu verrichten. Diese haben den großen Vorteil, dass der Hobbygärtner im Vorfeld sehen kann, wie die Pflanze im Rahmen des gesamten Erscheinungsbildes des Gartens oder der Rabatte wirkt. Im Winter, wenn die Gehölze kahl sind, muss ich ansonsten auf eine bildliche Darstellung der mitgelieferten Pflegeanleitung vertrauen und hoffen, dass ich die richtige Wahl getroffen habe.
Bei allen Pflanzarbeiten ist es wichtig, dass die zu pflanzenden Container-Gehölze vor dem Einsetzen gut und ausreichend gewässert worden sind. Am besten für zwei Stunden in einen Eimer mit Wasser stellen. Heben Sie das Pflanzloch immer in der doppelten Breite und Tiefe aus. Lockern Sie den Boden und setzen die Pflanze in das Pflanzloch. Nun füllen Sie die gelockerte Erde wieder hinein und treten die Pflanze rund um den Stammansatz gut an (Bodenschluss). Ziehen Sie einen kleinen Wall wie einen Deich um die Pflanze und geben Sie nochmals Wasser hinein. Nun sollte die Pflanze gut anwachsen
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Rosen im Herbst nicht schneiden!

13.08.2010 Die zweite Rosenblüte setzt ein. Die Hitze und das Wetter haben die Rosen enorm viel Kraft gekostet. Man sieht es an den aufgehellten Blättern und auch die Blütenfarbe hat sich bei vielen Sorten verändert. Die Rosen brauchen nun noch einmal alle Kraft, um die gebildeten Knospen zur Blüte reifen zu lassen. Unterstützen Sie die Rosen mit speziellem organischem Rosendünger. Dieser lässt die Blüten reifen und die Rose kann noch mal zu "Hochglanz" auflaufen. Schneiden Sie ab August die verblühten Rosen nicht mehr aus, entfernen Sie lediglich die verwelkten Blätter. Die Rose bildet nun Hagebutten aus, die im Herbst ein leuchtendes Farbspiel im Garten präsentieren. Sie denken: das kostet doch die Rose wieder viel Kraft? Aber: Würden Sie die Hagebutten herunternehmen, regen Sie die Rose zu einem weiteren Austrieb an. Dieser Austrieb würde nicht mehr ausreifen und dem Frost eine gute Angriffsfläche bieten. Schneiden Sie bitte keine Rosen im Herbst! Lassen Sie alle Triebe auf der Rose stehen! Zu lang gewordene Rosen binden Sie lieber im Spätherbst zusammen, damit Wind und Schnee die Rose nicht schädigen können. Die Hagebutten der Rosen - sofern sie nicht gespritzt sind - können auch zu Marmelade oder gar zu Hagebuttensenf verarbeitet werden. Auch Hochprozentiges lässt sich aus den Früchten herstellen.
Foto: Wiefel


Fruchtgenuss aus dem eigenen Garten

07.08.2010 Wer kennt ihn nicht den Geschmack von frisch gepflückten Erdbeeren und den herrlichen Duft dieser Frucht. Jetzt im August müssen Sie ein neues Beet mit Erdbeerpflanzen für das kommende Jahr anlegen. Der Boden sollte gut durchlässig und leicht sauer, die Reihen wie ein kleiner Erdwall leicht angehoben sein. Die Erdbeerpflanzen gut wässern, bevor sie ins Erdreich gesetzt werden. Die Pflanzen im Abstand von 40 x 40 cm setzen, gut andrücken und anschließend auch das gesamte umgebende Erdreich wässern. In trockenen Perioden des Spätsommers bis in den Herbst hinein müssen die Erdbeeren ausreichend mit Wasser versorgt werden. So baut sich eine kräftige Pflanze auf. Im Herbst sollten Sie noch mal Dünger an die Erdbeeren geben. Dies sollte idealer Weise ein Stallmist- oder Düngehumus sein. Vor dem Winter werden die Pflanzen zurückgeschnitten und die Blätter entfernt. Dabei darf das Herz der Pflanze nicht geschädigt werden. Eine leichte Mulchschicht aus Stroh bietet ausreichend Winterschutz für die Früchte. So sichern Sie sich eine gute Ernte an eigenen Gartenfrüchten im nächsten Jahr. Erdbeeren können aber auch in einen Balkonkasten oder in der Hängeampel für Balkon und Terrasse gepflanzt werden.
Foto: Wiefel

Der Geschmack des Spätsommers

30.07.2010 Im Obstgarten reifen nun die ersten Früchte des Spätsommers. Stützen Sie die Obstbäume gut ab oder nehmen Sie noch ein wenig schlecht ausgebildetes Obst von den Zweigen. Sammeln Sie alles Fallobst unter den Bäumen auf. Die ersten Brombeeren und späten Kirschen, sowie die ersten Pflaumen können geerntet werden. Nun können Sie wieder die leckersten Rezepte des Spätsommers ausprobieren und nach getaner Arbeit einen Kirschkuchen im schattigen Obstgarten genießen. Die richtige Pflückreife ist beim Apfel erreicht, wenn er sich gut mit Stiel vom Ast löst. Schneiden Sie einen Probeapfel durch und schauen Sie sich die Kerne an. Sind diese leicht gebräunt dann ist alles perfekt. Leider ist ein solch gut ausgereifter Apfel der alle wichtigen Inhaltsstoffe am Baum ausreifen konnte nicht gut lagerbar. Die Äpfel sind sehr druckempfindlich. Also genießen Sie den vollen frischen Geschmack ihrer Ernte aus dem eigenen Garten oder konservieren Sie ihn über Chutneys, Gelee und Konfitüren, um im Spätherbst und Winter noch Sommergeschmack auf der Zunge zu haben.
Foto: Jörn Kiel


Jetzt Stauden teilen und umpflanzen

23.07.2010 Das Staudenbeet ist bereits auf den Spätsommer eingestellt. Die ersten Stauden zeigen gelbes Laub. Nun ist der richtige Zeitpunkt die Stauden zu teilen und umzupflanzen. Hierzu gehören die Bartiris (oder Schwertlilie), der Storchschnabel und auch der Lauch mit seinen Kugelblüten. Gehen Sie nun an die Stauden und benutzen Sie eine Grabegabel und heben damit die Staude vorsichtig aus dem Boden. Teilen Sie die Wurzeln der Schwertlilie und des Storchschnabels in mindestens drei Teile. Einen Teil können Sie wieder mit neuer Erde und einer Gabe organischem Dünger an die gleiche Stelle im Beet setzen. Besser aber noch, wenn Sie die Plätze der Stauden tauschen können. Denn so werden Sie den Nährstoffansprüchen der Stauden besser gerecht. Die anderen Teile können Sie an anderen Stellen im Garten unterbringen oder natürlich auch Ihre Nachbarn damit beglücken. Bei den Zwiebeln des Lauchs ist es etwas anders: Einen Teil der Zwiebeln zu versetzen erhöht die Blühkraft der Staude. Das gleiche gilt auch für die Kaiserkrone, die ebenfalls alle drei Jahre einen neuen Standort bekommen sollte. Schneiden Sie den Frauenmantel und den Rittersporn herunter und düngen Sie dann alles mit organischem Dünger. So bekommen Sie eine wunderbare Nachblüte im Staudenbeet. Foto: Wiefel



Gesundes Gemüse: Aussaaten nur in gut durchfeuchtetem Boden

16.07. 2010 Die Hitze der letzten Tage lässt auch Obst und Gemüse schneller reifen. Durch die laufende Ernte entstehen dabei wieder freie Flächen im heimischen Gemüsebeet. Für alle, die noch später im Jahr ernten möchten, ist es zudem an der Zeit, noch einige Aussaaten zu tätigen. Hierbei muss unbedingt auf die Feuchtigkeit des Bodens geachtet werden, auch, wenn die Gewitterschauer der letzten Tage ein wenig Erholung für Mensch und Pflanze gebracht haben. Also: Gemüsebeete bei anhaltender heißer Wetterlage ausreichend bewässern, da das Erdreich vor Beginn der Aussaat eine Grundfeuchte von mindestens 10 cm vorweisen sollte. Erst dann kann mit der Aussaat von z.B. allen Wintersalaten (Feldsalat, Endivien) und auch noch Kohlrabi, Wirsing und Grünkohl begonnen werden. Regelmäßiges Gießen sollte auch dann weiterhin auf der Tagesordnung stehen, bis ausreichend Regen gefallen ist! Wenn es noch weitere freie Stellen im Garten gibt, können diese für eine Aussaat von Gründüngepflanzen wie Senf oder Luzerne genutzt werden. Pflanzen, die mit ihren besonderen Eigenschaften die Bodenqualität verbessern und für frische Nährstoffe für die nachfolgende Bepflanzungen im Beet sorgen. Foto: Wiefel


Trotz großer Hitze: Nicht zu viel wässern!

09.07.2010 Die große Hitze macht den Pflanzen zu schaffen. Sie stehen eingewurzelt fest an einer Stelle und können weder in den Schatten wandern, noch die Klimaanlage einschalten. Bewässern Sie bitte Ihre Pflanzen im Beet dennoch nicht zu stark! Alles was im Kasten, Kübel oder in der Schale eingepflanzt wurde, sollte schon ausreichend gewässert werden - Neuanpflanzungen ebenfalls! Doch die Pflanzen im Beet müssen nicht jeden Tag Wasser bekommen. Hier besteht sonst die Gefahr, dass die Pflanzen zu schnell wachsen und durch den frei gesetzten Dünger im Boden zu viel Blattmasse produzieren. Dies führt zu weichem und nicht widerstandsfähigem Laub. Schnell entstehen dann Krankheiten wie Mehltau, Sternrußtau und Fäulnispilze, die den Pflanzen mehr schaden können als ihnen das Gießen gut getan hat. Zudem sollten die Pflanzen im Wurzelwachstum gefördert werden und sich deshalb die Feuchtigkeit aus den tieferen Schichten des Bodens holen. Eine Rose zum Beispiel schafft es bei guten Bodenverhältnissen bis zu 1,2m tief im Boden zu wurzeln. Auch der Rasen sollte nicht mehr als 1-2x pro Woche gewässert werden.
Foto: Wiefel

Grüner Rasen passend zur WM

03.07.2010 Grüner Rasen ist doch gerade jetzt zu den WM-Spielen ein schöner Anblick. Das gepflegte Grün eine Augenweide und wenn dann noch das passende Ergebnis beim Spiel für den Fan herauskommt - um so besser! Es steckt viel Arbeit in einem solchen Rasen! Doch die professionelle Rasenpflege ist ein Muss damit "der Ball auch rund läuft". Für unseren Rasen im Garten ist eine gute Grundpflege wichtig. Denn wenn wir bedenken, dass ein Rasen aus begehbaren Pflanzen besteht, die keinen Schaden durch diese Belastung erfahren sollen, so sollten wir es dem Rasen mit regelmäßigem, nicht zu tiefem Mähen danken. Eine regelmäßige Düngergabe ist das A und O! Am besten mit einem Rasendünger, der gleichzeitig das Moos vernichtet. Somit ersparen Sie sich die Arbeit des Vertikutierens. Eine Bewässerung des Rasens, gerade in den Hitzeperioden, ist eine erfrischende Dusche zur Wellness Ihres Rasens. Eine regelmäßige Pflege des Rasens ist also unerlässlich wenn wir den Rasen als unsere Spielfläche für den Sommer nutzen wollen. Wenn Sie die Tipps beachten, ist Ihr Spiel auf dem Rasen bereits jetzt gewonnen. Foto: Wiefel

Auf einmal ist sie dann doch da: die Hitze!

25.06.2010 Genau passend zur WM, um im Garten zu grillen, den Fußballabend zu genießen und auch den Garten dabei gleich ein wenig zur Erholung zu nutzen. Doch die Trockenheit bringt auch Arbeit mit sich. Die Pflanzen wollen besonders gut gegossen werden. Aber mit Augenmaß! Denn die Pflanzen können nur soviel verdunsten wie sie an Blattmasse zur Verfügung haben. Zu viel Wasser schadet nur den Wurzeln der Pflanze und diese beginnen zu faulen. Kontrollieren Sie am besten vor dem WM-Spiel, wie viel Wasser die Pflanzen wirklich noch benötigen. Und eine weitere Bitte im Sinne Ihrer Pflanzen: Stellen Sie den Grill nicht zu nah an die Pflanzen heran. Diese können durch Hitze und Rauch großen Schaden davon tragen. Doch die kalte Asche der Holzkohle dürfen Sie dann gern ins Gehölzbeet streuen - darüber freuen sich dann wieder die Pflanzen. Also: Genießen Sie Ihren Sommergarten! Foto: Wiefel


Die WM der Blütenfülle!

18.06.2010 Wer erzielt die meisten Treffer an Blüten und Knospen ist die Frage? Die sommerblühenden Gehölze wie Hartriegel und Bauernjasmin zeigen nun ihr schönstes Kleid. Dazu gesellen sich die Staudenrabatten und die Rosenblüte. Schneiden Sie noch während der Blüte einige Stauden und auch Rosen zurück, damit diese schon jetzt wieder die zweite Blüte ansetzen können. So verlängern Sie den Sommer in Ihrem Garten! Trauen Sie sich auch direkt nach dem Ausblühen die sommerblühenden Gehölze stark zurück zu schneiden. Im Anschluss werden die beschnittenen Pflanzen noch mit Dünger versorgt. Achten Sie auf eine ausreichende Wassergabe. Die ersten Stauden sollten auch in den Monaten Juni bis August geteilt werden. Nehmen Sie dazu zum Beispiel die komplette Schwertlilie (Iris) aus dem Beet, teilen Sie eine große Pflanze in mindestens drei Teile und versetzen diese an andere Stellen im Beet. So blühen diese Stauden im nächsten Jahr wieder besonders üppig. Bei fast allen teilbaren Stauden sollte man dies spätestens alle drei Jahre so tun! Foto: Wiefel


Die Welt der Rosen

11. 06.2010 Mehr als genug Regen fiel in dieser Woche aus den Wolken. Genau richtig für die durstigen Pflanzen, auch wenn er ein wenig dem Aufblühen der Rosenblüte geschadet hat. Robuste Rosensorten sind da gefragt. Die Züchtung von immer neuen Rosensorten spornte die Züchter in den letzten Jahrhunderten immer wieder zu neuer Kreativität an. Größe, Schönheit, und die Gesundheit der Rosen standen im Vordergrund. Für Schnittrosen war es die lange Haltbarkeit auf die hin gezüchtet wurde. Viele Rosenklassen entstanden so über die Jahrhunderte wie: Bourbone-Rosen, Centifolia, Remontant-Rosen, Portland, Englische Rosen oder Tee-Hybriden. Alle haben ihren eigenen Charakter in Duft, Form, Farbe und Robustheit. Es lohnt sich, diesen robusten Rosen eine größere Beachtung zu schenken, denn sie sind etwas ganz Besonderes. Der Duft wurde lange Jahre nicht vorrangig in der Züchtung von Rosen beachtet, da eine lange Haltbarkeit der Blüte im Vordergrund stand. Doch alle Blüten, die Duft verströmen, öffnen sich sehr schnell. Sie locken im geöffneten Zustand mit ihrem Duft Insekten an, um befruchtet zu werden. Denn das ist in der Natur der einzige Grund, warum Blüten duften.


Countdown für Rhabarber und Spargel

04.06.2010 Die Regenfälle der letzen Tage waren besonders für das Wachstum im Gemüsebeet dringend erforderlich. Wir haben noch gut drei Wochen bis zum Johannistag am 24. Juni. Bis zu diesem Tag kann noch Rhabarber und Spargel geerntet werden. Danach sollte die Ernte eingestellt werden, damit die Pflanzen über den Sommer genügend Zuwachs produzieren, um im nächsten Jahr noch kräftiger wachsen und reiche Ernte bringen zu können. Nach der letzten Ernte ist dann eine gute Düngergabe wichtig. Die Erdbeerpflanzen tragen nun auch die ersten langsam reifenden Früchte. Legen Sie eine Mulchschicht Stroh zwischen die Erdbeerpflanzen - so können die Früchte nicht verdrecken oder faulig werden. Viele Gemüse- und Salatsorten für den Spätsommer können jetzt noch ausgesät werden: Endivien, Radicchio, Salatherzen, späte Sorten Möhren, Mangold und auch Blattspinat. Noch ein Tipp zum Heckenschnitt: Auch wenn die Hecken schon reichlich Austrieb haben, warten Sie noch bitte gut zwei Wochen mit dem Schneiden dann sind die Neutriebe ausgereifter und es ist kein zweiter Nachschnitt mehr nötig.


Zeit für Rhododendron

29.05.2010 Die Blütenpracht der Rhododendren zeigt im Garten jetzt ein farbenprächtiges Bild. Die imposanten Blütensträucher sind in der Hochblüte. Einige Exemplare können im Garten gewaltige Ausmaße annehmen und so langsam zu viel Platz einnehmen. Direkt nach der Blüte ist der ideale Zeitpunkt einen Rhododendron stark bis auf das alte Holz zurück zu schneiden. Es ist wichtig, diesen Schnitt direkt nach der Blüte zu machen, da nun der Jahreszuwachs der Rhododendren geschieht. Sie können die Pflanze bis auf 50cm herunter schneiden. Bitte erschrecken Sie nicht, wenn jetzt nur noch holzige Stümpfe von der prächtigen Pflanze übrig sind! Reinigen Sie das Erdreich unter dem Strauch und versorgen ihn mit einem gutem Spezialdünger. Auch die nicht zurück geschnittenen Rhododendren, Azaleen und Kamelien sollten jetzt alle gedüngt werden. Wichtig ist diese Düngergabe, weil sich die Blüten für das nächste Jahr bereits jetzt bilden! Trauen Sie sich ruhig einen Verjüngungsschnitt bei den Blütengehölzen durchzuführen. So bleiben Ihnen robuste Pflanzen im Garten erhalten!


Die kühlen Tage haben auch ihr Gutes

21.05.2010 Die kühlen Temperaturen lassen die Pflanzen erheblich langsamer wachsen. Die Nährstoffe aus dem Dünger werden langsamer transportiert und somit besser in der Pflanze angereichert. Die alte Bauernweisheit: "Ist der Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun' und Fass!" hat hier ihren wahren Kern. Das langsame Wachstum in dieser Zeit erhöht die Ernte merklich. Die Düngung hat mehr Zeit von der Pflanze umgesetzt zu werden und so entsteht nach dieser kühlen Zeit, wenn die Temperaturen wieder steigen, ein sehr guter Zuwachs bei unseren Pflanzen. Nicht nur das Gemüse und der Salat auch die Blumen und Blühpflanzen können sich so viel üppiger zeigen. Vergessen Sie jedoch bei den kühlen Temperaturen nicht, dass die Pflanzen in Töpfen und Kübeln dennoch durch den Wind Wasser verbrauchen. Also schauen Sie einfach mal nach und gießen Sie ihre Pflanzen ausreichend!

Die Eisheiligen - die kalten Männer und eine Frau.

14.05.2010 Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist! Eine alte Bauernregel. Bei den Eisheiligen handelt es sich um Heilige die am 11., 12., 13., 14. und 15. Mai ihren Namenstag haben. Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie. Bis zur kalten Sophie besteht immer noch die Möglichkeit von Nachtfrösten. Die letzten kalten Tage haben uns zwar keine Fröste mehr beschert, doch die Eisheiligen haben ihrem Namen alle Ehre gemacht. Aber nun können Sie sorglos Ihre Sommerbepflanzung auf Terrasse, Kübel, Balkon und im Garten durchführen. Ein großes Sortiment an Sommerblumen macht Ihnen die Wahl recht schwer. Modische Farbenspiele in Violett und Weiß - oder doch eher die klassische rot-weiß-blaue Bepflanzung? Ihr Geschmack entscheidet über die Farbauswahl. Doch die Pflanzen sollten schon zusammen passen was den Wasser- und Düngerbedarf anbelangt. So nutzen Sie doch das Wochenende um ihre sommerliche Bepflanzung in Kübel, Kasten und den Garten zu bringen.


Wilder Baldrian und Gänseblümchen im Salat!

07.05.2010 Wer hätte gedacht, dass wir uns schon jetzt wieder nach Regen sehnen? Aber der Boden war schon sehr trocken und die Pflanzen brauchen Wasser. Der gestreute Dünger kann nun in den Boden gelangen und den Pflanzen die gewünschte Wuchskraft geben. Nach dem Regen werden die Pflanzen zeigen was den ganzen Winter über in ihnen geschlummert hat. Jedoch werden nicht nur die geliebten Blumen im Garten wachsen, sondern auch die Wildkräuter. Versuchen sie die Wild- und Unkräuter im Garten nicht bis zur Samenreife stehen zu lassen, sonst verbreiten sie sich immer mehr und werden zu lästigen Plagegeistern. Doch einige Wildkräuter sind eine Bereicherung für den Garten sowie für den Tisch. Wilder Baldrian und Gänseblümchen im Salat! Oder wie wäre es denn mal mit Spargel und Tomaten in Gelee mit Pesto von der Vogelmiere? Sie sehen es gibt auch leckeres Wildkraut, das wir nicht hegen und pflegen müssen um es zur Gaumenfreude auf den Tisch zu bringen. Und zum Nachtisch dann Waldmeister-Grütze mit Rhabarberkompott! Alles aus dem eigenen Garten - schon eine besondere Delikatesse!


Kräuter der Extraklasse

01.5.2010 Tripmadam, Zitronengras, Blutampfer, Pimpinelle oder Schokoladenminze - Kräuter der Extraklasse. Was Sie wohl damit in Ihrer Küche anstellen können? Exotische Speisen mit ausgefallenen, fein duftenden Kräutern. Doch wo und wie bekommen Sie diese Kräuter und Gewürze? Na ganz einfach: aus dem eigenen Garten, vom Balkon oder der Terrasse! Viele der gängigen Kräuter bekommt man ja fast das ganze Jahr im Einzelhandel. Doch wenn es etwas ausgefallener sein soll? Stellen Sie sich doch eine Wunschliste für Kräuter zusammen. Viele besondere Sorten werden direkt in den Garten gesät oder auch als kleine Pflanze angeboten. Die Tripmadam zum Beispiel ist ein winterhartes Gewächs für den Steingarten, welches in Kräutersuppen, zu Aal, Gurken, Rindfleisch und Soßen verwendet wird. Sehr sparsam, da es einen sehr intensiven Geschmack hat. Jetzt ist die richtige Zeit um Ihrem Kräutergarten egal ob im Beet, im Kübel oder Balkonkasten neuen Schwung zu geben. Und schnell können Sie ein paar Schokominzblätter zu frischen Erdbeeren geben und so Ihre eigene Ernte genießen.


Die Sommerblumensaison steht kurz bevor

23.04.2010 Geranien und Co. warten darauf in Kübel, Kästen und Schalen gepflanzt zu werden. Damit Sie Ihre Pflanzen auch zum Blüherfolg führen, müssen Sie einige Vorbereitungen treffen. Entfernen Sie aus allen Gefäßen die alte Erde der letzten Bepflanzung und streuen Sie diese unter die Gehölze oder zwischen die Stauden im Garten. Ein kompletter Austausch sollte immer erfolgen. Wenn Sie in die neue Erde dann auch noch einen Langzeitdünger einarbeiten - sofern nicht schon direkt in der Erde vorhanden - dann haben Sie die besten Voraussetzungen für einen Balkon mit toll blühenden Pflanzen. Wichtig ist nun nur noch die Pflanzenauswahl. Wählen Sie die Pflanzen nach ihren Lichtbedürfnissen aus, also für die Sonne oder für den Schatten. Sollten Sie nicht sicher sein, fragen Sie einfach bei Ihrem Gärtner nach.

Restaurant für Insekten im Garten eröffnet!

17.04.2010 Die Larven und Eier der Insekten konnten trotz Kälte und Schnee den Winter überdauern. Die ersten Sonnenstrahlen wecken die Lebensgeister der Insekten. Die ersten Läuse sind schon an den jungen Trieben und richten Schaden an. Die trockenen Tage bieten genügend Möglichkeit für die Insekten sich schnell über alles neu Heranwachsende herzumachen. Beobachten Sie die Pflanzen im Garten, auf Balkon und Terrasse genau! Versogen Sie die Kübelpflanzen und Balkonkästen mit ausreichend Wasser, denn trockene Pflanzen sind gerade für Läuse sehr anziehend. Idealen Schutz für das Gemüsebeet bieten sogenannte Insektenschutznetze. Diese schützen die Pflanzen und speziell auch das Gemüse vor Schadinsekten. Die Netze sollten direkt bei der Pflanzung mit über die Sämlinge gezogen werden. Bringen Sie nun auch noch die Leimringe an den Obstbäumen an. Diese schützen vor kriechenden Schadinsekten an den Obstbäumen.

Der Zeitpunkt für die ersten Direktaussaaten ist nun günstig

09.04.2010 Der Gartenboden hat sich in den letzten Tagen gut erwärmt und die obere Schicht ist etwas abgetrocknet. Der Zeitpunkt für die ersten Direktaussaaten ist nun günstig. Lockern Sie den Boden, der im Herbst umgegraben wurde, mit einer Hacke gut durch. Der Boden sollte eine feinkrümelige Struktur aufweisen. Wenn Sie im Herbst dem Boden keinen organischen Dünger zugefügt haben, sollten Sie dies noch maßvoll tun! Mit Hornspänen oder organischem Mehl kann der Boden angereichert werden. Bereiten Sie nun das Saatbeet oder die Saatreihe vor. Der Samen sollte nach Anleitung auf der Saatgutpackung ausgesät werden. Der Samen sollte immer angedrückt werden. Ob er mit Erde abgedeckt werden muss richtet sich danach ob es ein Dunkelkeimer oder ein Lichtkeimer ist. Dunkelkeimer brauchen eine Erdabdeckung um zu keimen. Auch diesen Hinweis finden Sie auf der Saatgutpackung. Eine Abdeckung mit einem Flies oder Netzt schützt das Saatgut und die Keimlinge vor Wildfraß bzw. begünstigt das Klima zum Keimen. Nach dem langen Winter vermehren sich die Insekten stark. Bedenken Sie dies bei all ihrem Tun im Garten! Helfen Sie Nützlingen sich zu vermehren um die Schädlinge im Griff zu haben!


Die Geschichte der Osterglocke

02.04.2010 Die Osterglocke oder Narzisse hielt in unseren Gärten zwischen 1560 und 1620 Einzug. In dieser, auch Orientalische genannten, Phase der Gartenkunst gelangten die ersten Zwiebeln der Narzissen nach Deutschland. Ihre natürlichen Standorte sind in Südwesteuropa und in Nordwestafrika Sie gehört zur Familie der Amaryllis-gewächse. Mittlerweile gibt es über 24.000 Typen und Sorten dieser beliebten Pflanze. Der älteste Beleg, dass Narzissen als Blumenschmuck verwendet wurden, ist ein, in einem altägyptischen Grab gefundener, Kranz aus weißblühenden Narzissen. Die Verbindung zu Ostern findet sich auf mittelalterlichen Tafelgemälden auf denen die Kreuzigungsszene dargestellt ist und in der wir auch Narzissen wieder finden. In einem Gemälde sind die Narzissen als Symbol der Hoffnung an die Wiederauferstehung zu verstehen. Daher rührt auch die Verbindung zur Namensgebung als Osterglocke. Wenn Sie Narzissen im Garten haben, erfreuen Sie sich an ihrer Schönheit und genießen Sie die Ostertage!


Die ersten Läuse und Schnecken sind da

27.03.2010 Die Natur und natürlich auch die Pflanzenschädlinge sind aus dem Winterschlaf erwacht. Die ersten Läuse und Schnecken sind da. Ein lang anhaltender Winter hat den Insektenlarven und -eiern keinen Schaden angetan. Die ersten Triebspitzen kommen aus dem Boden und schon sind sie da! Na, das ist doch auch kein Wunder! Wer setzt sich nicht gern an einen reich gedeckten Tisch? Nun sollten Sie den Garten so vorbereiten, dass die Schadinsekten keine Chance bekommen. Die erste Handlung sollte das Streuen von Schneckenkorn in die Rabatten und auf die Beete in denen die ersten Stauden sprießen sein. Bringen Sie an den Obstgehölzen Leimringe an, damit emporkletternde Schadinsekten erst gar nicht die Baumkronen erreichen. Die Triebspitzen weisen nun das Mausohrstadium auf. Das heißt, die ersten Knospen der Gehölze und Sträucher brechen auf und haben kleine Spitzen, die wie Mäuseohren aussehen. Nun ist der perfekte Zeitpunkt um eine Austrieb-Spritzung vorzunehmen. Die abgelegten Insekteneier haben auf den Gehölzen überwintert und nun kann ein ölhaltiges Präparat gespritzt werden. Dieses ist biologisch und daher auch biologisch abbaubar. Aus der Natur für die Natur! So sollte der Schädlingsbefall verhindert oder stark begrenzt werden.


Sonne!

21.03.2010 Nun kann man den Pflanzen beim Wachsen förmlich zusehen. Die ersten Forsythien zeigen einen gelben Schimmer, dies ist immer das Zeichen auf das wir im Garten gewartet haben. Nun haben der Winter und die starken Fröste ein Ende. Jetzt ist die Zeit gekommen in der Sie sich der Königin des Gartens widmen müssen! Die Rosen müssen geschnitten werden. Wer im letzten Jahr nicht auf die Ordnungsliebe im Garten verzichten konnte und die Rosen bereits im Herbst geschnitten hat, der weiß spätesten nun warum ich immer sage: "Keinen Herbstschnitt!" Der Frost hat erheblichen Schaden angerichtet. Diese Frostschäden müssen aus der Pflanze herausgeschnitten werden. Entfernen Sie bitte alles kranke und tote Holz aus den Rosen und schneiden Sie nun die Strauchrosen auf drei bis fünf Augen zurück. Entfernen Sie nun das gesamte alte Laub aus den Beeten und versorgen Sie die Rosen mit Rosendünger. Verwenden Sie organischen Dünger, ca. eine Hand pro Pflanze. Diese Düngung nun alle vier Wochen bis zum September wiederholen und Sie erhalten wunderbar blühende Rosen.


Die letzte Chance zum Gehölzschnitt!

12.03.2010 Die anhaltend schlechte Witterung hat uns gezwungen alle Arbeiten im Garten ein wenig später in Angriff zunehmen. So ist aber nun auch die letzte Chance zum Gehölzschnitt gekommen. Die Frist ist in diesem Jahr bis zum 15. März verlängert worden. So sollten Sie am Wochenende noch mal so richtig die Gehölze auslichten. Der Start mit der Frühgemüse-Aussaat und Pflanzung verschiebt sich noch ein wenig. Daher können Sie jetzt noch die Aussaaten für Kohlrabi und verschiedene Salate tätigen. Die Bodenbearbeitung wird noch ein paar Tage warten müssen da an einigen Stellen immer noch Frost im Boden oder gar eine Schneedecke vorhanden sind. Die ersten Zwiebelblüher treiben dennoch ganz schön munter ihre Blüten aus. Die kleine Frühlings-Iris lugt mit Ihren Blüten schon durch den Schnee. Doch der Frühling kommt - wenn auch spät aber er kommt! Daher sollten Sie sich so gut wie möglich darauf vorbereiten. Denn die Natur wird explosionsartig zeigen, was für eine Kraft in ihr steckt!


Frühlingsduft mit Schneenase!

05.03.2010 Auch wenn die Natur sich offensichtlich nicht danach richten will - laut Kalender ist der Frühling meteorologisch seit dem 1. März da. Jetzt ist Kräuterzeit! Die ersten frischen Spitzen zeigen sich schon im Kräuterbeet. Schneiden Sie nun alles alte und vertrocknete Laub aus den winterharten Kräutern. Füllen Sie das Kräuterbeet mit frischer Kräutererde auf und geben Sie den Kräutern eine Gabe an organischem Dünger. Einige Kräuter sind auch nach dem starken Frost zu ersetzen. Ökologisch herangezogenen und abgehärteten Kräutern sollten Sie den Vorzug geben. Dieses ist wichtig für das volle Aroma. Versuchen Sie doch auch mal alte heimische Wildkräuter wie Knoblauchrauke, Beinwell, Sauerampfer, Bärlauch, Wildrauke und andere sie bereichern das Sortiment auf dem Tisch für den frischen Frühlingssalat oder Brotbelag.


Pflanzen brauchen dringend Nährstoffe

26.02.2010 Der Schnee schmilzt zusehends und der Erdboden taut auf. Die Pflanzen beginnen zu treiben und sich der Sonne entgegen zu strecken. Schneeglöckchen und Crocus zeigen nun schon das volle Blütenkleid. Der Winter unter der geschützten Schneedecke war ideal für unsere Pflanzen. Doch nun müssen sie dringend mit Nährstoffen versorgt werden. Organische Dünger in Mehl oder Granulatform eignen sich am besten um die Pflanzen mit Nährstoffen zu versorgen. Stauden, Gehölze und winterharte Kräuter sollten Ihre erste Düngerration erhalten. An ungeschützten Stellen kommt das Wild recht nah ans Haus und sucht nach diesem Winter alles Fressbare. Hier sollten Sie die Pflanzen mit Wildschreck bestreuen. Ein anderer Pflanzenfresser ist auch schon wieder in den Startlöchern: Schnecken! Sobald das erste Grün sprießt fangen richten die Schnecken Schaden an. Denken Sie daran frühzeitig Schneckenkorn zu legen, um gleich die erst Generation daran zu hindern, sich weiter zu vermehren.


Gehölzschnitt braucht richtiges Werkzeug

19.02.2010 Heute möchte ich Ihnen noch einige Tipps zum Gehölzschnitt geben. Wie bereits vor zwei Wochen gesagt, müssen alle kranken und schwachen Triebe aus den Gehölzen geschnitten werden. Diese Triebe werden bis ins gesunde Holz entfernt. Beim Rückschnitt gesunden Holzes spüren Sie einen deutlichen Widerstand. Bei Blütensträuchern schneiden Sie Triebe, die älter als drei bis vier Jahre sind dicht über dem Boden ab. Junges, kräftiges, blühvitales Holz bleibt stehen. Wenn Sie überlange Jungtriebe einkürzen, ist die richtige Schnittführung wichtig. Schneiden Sie den Trieb etwa 5 mm über der Knospe leicht schräg ab. Dabei halten Sie die Wundfläche so klein wie möglich. Lassen Sie keine Triebstummel stehen, weil diese später zu idealen Vermehrungshorten für Krankheiten und Pilze werden. Bringen Sie den Gehölzschnitt dann auf den Kompost. Beim Pflanzenschnitt ist der Einsatz des richtigen Werkzeuges für den Erfolg entscheidend. Achten Sie auf scharfe und saubere Scheren. Die Schnitte an der Pflanze müssen immer glatt und sauber sein.


So langsam ist es genug mit Eis und Schnee!

12.02.2010 Doch wir können das Wetter ja nun leider nicht ändern. So muss ich gerade ein wenig kapitulieren was den Garten- Tipp anbelangt! Betrachten Sie die weiße Pracht vom warmen Wohnzimmer aus! Keine Sorge - so lang der Schnee die Pflanzen bei den Temperaturen bedeckt hält kann nicht viel passieren. Im Blumengeschäft schaut es derzeit schon richtig nach Frühling aus. Passend zum Valentinstag! Unter dem Schutz der Gewächshäuser oder mit Blumenimporten aus den warmen, sonnigen Erdregionen lacht das Herz vor Freude beim Anblick der Frühlingsboten. Tulpen, Freesien, Ranunkeln und Mimosen läuten den Frühling im Wohnzimmer ein. Es ist immer wieder erstaunlich, mit welchem Können unsere Gärtner weltweit dafür sorgen, dass wir ein derartiges Angebot im Winter für unsere Kunden haben. Da bleibt kaum ein Wunsch offen. Verwöhnen Sie Ihr Herzblatt doch am Valentinstag mit ein paar schönen Blumen!


Der "richtige" Schnitt

05.02.2010 Auch wenn der Winter meint er hätte noch die Oberhand im Garten, schauen doch schon die ersten Blüten der Schneeglöckchen hervor. Ein klares Zeichen, dass der Winter auf dem Rückzug ist. Eigentlich sollten wir schon im Garten angefangen haben die ersten Gehölze zu schneiden. Doch das Wetter lässt es noch nicht zu. Dennoch werde ich Ihnen heute schon ein wenig den "richtigen Schnitt" erläutern. Ein regelmäßiger Schnitt bei den Ziergehölzen ist notwendig, damit Sie Jahr für Jahr in Ihrem Garten gesunde und blütenreiche Zier-sträucher Ihr eigen nennen können. Grundsätzliches zum Schnitt aller Gehölze: Die Schnitttiefe hat generell folgende Auswirkungen - Wenn Sie stark zurückschneiden und nur wenige Knospen stehen lassen, werden Sie weniger, dafür aber längere und stärkere neue Triebe erzielen. Umgekehrt bewirkt ein leichter Schnitt zahlreiche, aber dafür kürzere Neutriebe. Der Schnitt soll die Lichtverhältnisse innerhalb des Gehölzes verbessern, damit mehr und kräftiger entwickelte Triebe gebildet werden. Zuerst schneiden Sie alles kranke und tote Holz aus den Gehölzen - unabhängig zu welchem Schnitt Sie sich entscheiden - und dann geht es an den eigentlichen Schnitt.


Jetzt mit der Aussaat beginnen

29.01.2010 Gut! Wenn uns der Winter weiter daran hindert, die Gehölze zu beschneiden, dann werden wir uns an diesem Wochenende nach anderer "Gartenarbeit" umschauen. Das erste Saatgut sollte bereits vorhanden sein. Tomaten, Auberginen, Artischocken und Paprika können schon bald ausgesät werden. Ein genauerer Blick auf die Saatguttüten lohnt sich. Sehr häufig sind nur eine ganz geringe Anzahl Samen in einer Tüte. Ein Vergleich der Anzahl und der Preise lohnt sich hier. Hochwertiges Saatgut ist die Voraussetzung für einen guten Ernteerfolg. Aber es muss nicht immer das Teuerste sein. Fragen Sie Ihren Gärtner! Er kann Ihnen genau sagen worauf es hier ankommt. Die Aussaat sollte nun für die spät reifenden Sorten erfolgen. Ausgesät wird in Aussaaterde. Die Temperatur sollte am besten 20°C betragen. An einem hellen warmen Platz keimen die Aussaaten nach 5-12 Tagen. Wenn die Pflänzchen dann 3-5cm groß sind sollten sie in Einzeltöpfe pikiert werden. Eine regelmäßige Nachsaat der Gemüsesorten verlängert die Ernte im Garten. Also nicht gleich alles auf einmal aussäen!


Hatten Sie Besuch im Garten?

22.01.2010 Der Garten ist nun schneefrei und kann schon mal in einer Begehung von Ihnen kontrolliert werden. werden. Kontrollieren Sie ob durch die Schneelast Gehölze und Sträucher gelitten haben. Sind tierische Besucher im Garten gewesen und haben nach Fressbarem gesucht? Kaninchen und auch Rehe kamen doch recht nah ans Haus heran. Sie haben hier und da die Gehölze und Reste von den Stauden auf den Speiseplan gesetzt. Wenn Sie in den nächsten Tagen mit dem Schneiden der Gehölze beginnen und Sie vermehrt Wildtiere im Garten haben, dann sollten Sie den Gehölzschnitt einfach auf kleinen Haufen im Garten liegen lassen. Hier fressen dann die Wildtiere die geschnittenen Zweige und Äste. Bringen Sie jedoch alles gleich auf den Kompost, kann es natürlich passieren dass an den geschnittenen Gehölzen noch mal ein wenig "nachgeknabbert" wird. Wie, wann und was an Gehölzen geschnitten werden kann und darf, darüber schreibe ich dann in der nächsten Woche. Vergessen Sie auch bitte nicht auf den Aussaatkalender zu schauen und die ersten Aussaaten für die neue Saison zu machen.

Schnee und Eis

15. 01. 2010 Schnee und Eis haben den Garten noch voll im Griff. Auch wenn der erste Schnee schon etwas abtaut, ist der Winter noch lange nicht vorbei. Auch unsere Pflanzen spüren das. Selbst im Gewächshaus und auf der Fensterbank. Solange es draußen noch Minusgrade sind, sollten die Pflanzen, die am Fenster stehen, vor dem Lüften in den Raum gesetzt werden. Die frostige Luft schädigt die Pflanzen bis hin zum kompletten Erfrieren der Zellen. Die Pflanzen lassen alle Blätter fallen und werden weich bis matschig. Schützen Sie also Ihre Pflanzen vor frostiger Luft. Ganz anders jedoch im Garten. Auf den Pflanzen ruht der Schnee und das ist auch gut so. Der Schnee ist wie ein warmer Mantel für die Blätter und Knospen. Lassen Sie bitte allen Schnee auf den Pflanzen und schütteln Sie ihn nicht von den Pflanzen herunter. Sobald der Schnee geschmolzen ist und der Boden wieder frostfrei, sollten die Pflanzen im Kübel kontrolliert werden. Vielleicht ist ein Gefäß gesprungen und muss ersetzt werden. Sollten Sie vergessen haben, die Kübelpflanzen einzupacken, dann sollte dieses schleunigst noch nachgeholt werden. Packen Sie die Töpfe ein und setzen Sie sie auf Füße oder Leisten. Und schützen Sie empfindliche Pflanzen mit luftdurchlässigem Flies.


Sonnengreifte Tomaten...

09.01.2010 Sonnengereifte Tomaten - bei dem Wetter fällt es uns schwer, gedanklich Schnee und Eis mit sonnengereiften Tomaten zu verbinden Doch weit gefehlt! Gerade jetzt ist die Zeit, um einmal in die Gärtnerei zu gehen und nach den Saatgut-Neuheiten der Saison 2010 zu schauen. Machen Sie sich jetzt eine Wunschliste mit dem Gemüse und den Blumen, die Sie in diesem Jahr pflanzen oder aussäen wollen. Denn entscheidend für das richtige Pflanzen und Ernten ist der Aussaat-Termin! Es gibt auch einen Aussaat-Kalender für Gemüse. Wenn Sie die Wunschliste geschrieben haben, sollten Sie mal bei Ihrem Gärtner vorbei schauen und sich beraten lassen. Ochsenherz- oder Flaschentomaten, Cocktail- oder Eiertomaten. Die Sortenvielfalt ist kaum zu überbieten. Doch nicht alle eignen sich für den Freilandanbau. Viele Sorten sind besser im Gewächshaus aufgehoben. Sie sollten dann schon mal schauen, ob auch alles für die Aussaat vorhanden ist: Anzuchterde oder Quelltöpfchen, ein Zimmergewächshaus oder eine Folienabdeckung? Gut vorbereitet säen Sie dann die ersten Gemüsesorten genau nach Anleitung und Terminangabe aus.


Willkommen im neuen Gartenjahr!

01.01.2010 Bei Eis und Schnee in den letzten Tagen kann man sich den blühenden Garten noch gar nicht wieder vorstellen. Bald geht es schon wieder an die ersten Aussaaten für den Garten. Dazu mehr in den nächsten Gartentipps. Ich hoffe, Sie sind gesund und voller Tatkraft ins neue Jahr 2010 gestartet. Viele von Ihnen werden nun noch einen Glücksklee auf der Fensterbank stehen haben. Doch wie pflegt man den Klee denn richtig? Er sollte an einen hellen sonnigen Platz gestellt werden. Zuviel Feuchtigkeit lässt die Kleeblätter schnell gelb und unansehnlich werden. Gießen Sie den Klee erst wenn er trocken wird. Im Frühjahr kann er dann in einen größeren Topf gepflanzt werden und blüht im Sommer dann schön rot. Ab August sollte er nicht mehr gegossen und wie Dahlienknollen getrocknet werden. Ende September wieder eingepflanzt, kann er zum Neuen Jahr wieder mit seinen frisch ausgebildeten Blättern als Glückssymbol auf der Fensterbank stehen.


Christrosen fürs Zimmer

18.12.2009 Die letzte Blume, die ich Ihnen in diesem Jahr vorstellen möchte, ist die Christrose. Gärtnereien und Blumengeschäfte bieten Christrosen zurzeit als Topf-Pflanzen an. Christrosen bevorzugen in der Wohnung einen hellen und kühlen Standort, dann bereiten sie Ihnen sehr lange Freude mit ihren riesengroßen Blüten. Wenn die Pflanzen verblüht sind, können sie ins Freie gepflanzt werden. Dazu sind aber einige Tipps zu beachten: Christrosen, die im Topf kultiviert wurden, damit sie in der Wohnung blühen, sollten nicht direkt nach der Blüte in den Garten gepflanzt werden. Der Temperaturunterschied wäre zu groß und die Pflanzen würden Schaden nehmen. Auch wenn Ihre Christrosen schon lange verblüht sind, müssen sie bis März an einem kühlen, hellen Plätzchen in der Wohnung oder auf der Terrasse bleiben. Erst dann können sie in den Garten gepflanzt werden. Am besten gedeihen die immergrünen Christrosen in kalkhaltigen, humusreichen und frischen Gartenböden. Sie fühlen sich im Schatten oder Halbschatten von Sträuchern, Bäumen oder Mauern wohl. Ich hoffe, ich habe Sie im Gartenjahr 2009 erfolgreich mit Tipps und Neuigkeiten versorgen können und Sie hatten viel Freude und Erfolg beim Gärtnern.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie gesegnete Weihnachten und ein gutes Neues Jahr.


Weihnachten steht vor der Tür...

11.12.2009 Traditionen, Sitten und Bräuche sind in der Weihnachtszeit etwas, was uns seit unserer Kindheit begleitet oder durch Übernahme aus anderen Ländern eingebürgert wurde. So wie der Kuss unter dem Mistelzweig. Eine Pflanze, die in England ihre Tradition zum Weihnachtsfest hat. Der Mistelzweig macht Küssen schöner - zumindest in England. Wer dort mit einem hübschen Mädchen oder einem netten jungen Mann unter dem Zweig mit den weißen Beeren steht, muss freilich die Spielregeln streng beachten: Pflückt man eine Beere - ein Kuss; zwei Beeren - zwei Küsse. Wenn keine Beeren mehr da sind, hat es sich ausgeküsst! Die Misteln sind seit jeher sagenumwoben. Sie wachsen meist hoch oben in den Wipfeln der Bäume. Ob im Senegal oder in Schweden, in Wales oder Japan - überall hängen Misteln in den Bäumen. Wenn die übrige Natur ihr Winterkleid angelegt oder sich zum Winterschlaf in die Erde verkrochen hat, treten sie hervor. Unsere Weihnachtsmistel ist ein immergrüner, kugelförmiger Busch von 60 bis 90 Zentimeter Durchmesser mit breiten, lederartigen Blättern. Die perlenartigen Beerchen sind etwa so groß wie Johannisbeeren und meist weiß oder gelblich.


Winterliche Blüten auf der Fensterbank

3.12.2009 Ein weiterer Vertreter der im Winter blühenden Zimmerpflanzen ist der "Weihnachtskaktus": Eine Gliederkaktee, die aus Brasilien stammt. Viele der im Winter blühenden Pflanzen stammen von der Südhalbkugel unserer Erde. Dort beginnt nun der Hochsommer. Der Weihnachtskaktus gehört zur Familie der Kakteen auch wenn er keine Stacheln aufweist. Eine Pflanze mit der selbst jeder Anfänger gut klar kommen kann. Der Weihnachts-kaktus mag gerne einen hellen Platz aber keine direkte Sonne. Bei Temperaturen um die 20°C fühlt er sich sehr wohl. Es reicht meistens eine Wassergabe pro Woche aus. In der jetzigen Blühphase braucht er nicht gedüngt werden. Erst wieder in der Wachstumsphase nach der Blüte. Dann sollte mit Kakteendünger einmal pro Monat gedüngt werden. In der Ruhephase zum Herbst hin fühlt er sich bei niedrigeren 10°C - 15°C wohl. Das Gießen wird in dieser Phase ab September auf ein Minimum reduziert. So regen Sie die Blüten-bildung an und der Weihnachtskaktus blüht pünktlich in der Weihnachtszeit.

Winterblüher auf der Fensterbank

27.11.2009
Die Amaryllis - oder auch Ritterstern genannt - ist eine der beliebtesten blühenden Topfpflanzen der Adventzeit. Die Heimat von Amaryllis liegt in Südamerika in Zonen mit ausgeprägten Trockenzeiten. Auffallend sind die meistens ein bis zwei Blütenschäfte, die mit 3 oder 4 großen Blüten besetzt sind. Die am meisten bekannte Sorte blüht scharlachrot, es gibt aber auch welche mit weißen oder rosa Blüten bzw. allen Farben dazwischen. Während des Jahres lebt und wächst die Amaryllis in drei Phasen: Die Blühphase, die Wachstumsphase und die Ruhephase. Während der Blühphase jetzt im Winter wird sie sehr sparsam gegossen. Nach dem Verblühen kommt die Wachstumsphase, in der sie die Blätter austreibt. Dann muss sie gleichmäßig feucht gehalten und gedüngt werden. Im Herbst hat sie dann die Ruhephase, in der sie austrocknen muss bevor man sie wieder neu einpflanzt. Auch als Schnittblume ist die Amaryllis oder wie sie eigentlich botanisch korrekt heißt Hippeastrum sehr haltbar in der Vase. Mit Ihren Großen Blüten und dicken Stielen ein richtiger (Ritter-) Stern in der Adventzeit.


Der Stern der Liebe

21.11.2009 Der Garten verfällt nun langsam in den wohl verdienten Winterschlaf. Nur noch wenige Arbeiten sind im Garten zu erledigen und zu verrichten. Der nahende Advent gibt Zeit noch einmal die Balkonkästen und Kübel schön mit Tanne auszu-stecken. Dieses sieht nicht nur schön aus, sondern dient auch gleichzeitig als Winterschutz für die Pflanzen und Sträucher in Kästen und Kübeln. Der Blick aus der Wohnung auf die Terrasse und auf den Garten sieht so auch einladender aus. In der warmen Stube angelangt möchte ich Ihnen in den nächsten Wochen ausreichend Pflegetipps für Ihre Zimmerpflanzen geben. Jetzt ist die traditionelle Zeit für den (bei uns so genannten) Weihnachtsstern. Dieser bringt mit seinen roten Blättern ein wohliges Gefühl für die Weihnachtszeit ins Haus. Nur in Deutschland hat die aus Mexico stammende Pflanze den Namen Weihnachtsstern. In Frankreich ist es der Stern der Liebe und wird zu Muttertag verschenkt. Stellen Sie den "Stern" so hell wie möglich, gern hat er es warm. Was nicht so gut für ihn ist, sind Zugluft, Kälte und zu viel Wasser. Kaufen Sie bitte auch nur solche Zimmerpflanzen, die in den Geschäften versorgt und angeboten werden und nicht schon eine Weile in Zugluft und Kälte vor den Geschäften präsentiert wurden.

Kompost oder Hügelbeet

15.11.2009 Der Kompost ist im Verlauf des Jahres beachtlich angewachsen. Berge von Laub und Pflanzenabschnitt haben sich angesammelt. Was nun? Wohin damit? Der Kompost kann umgesetzt werden. Das heißt, der Kompost wird von der einen Kompostmiete in eine andere umgesetzt. So wird der Rotteprozess beschleunigt und der Kompost zersetzt sich schneller. So haben Sie im Frühjahr einen gut zersetzten Kompost zur Humusanreicherung der Beete. Kompost ist keine Alternative zur Düngung sondern hilft bei der Verbesserung der Bodenstruktur. Eine weitere Alternative ist das Anlegen eines Hügelbeetes. Hier wird die oberste Schicht Mutterboden auf einem Beet abgetragen. Das grobe Material an Schnitt und Laub wird eingebracht. Danach folgt eine Schicht fertigen Komposts und -wenn vorhanden- auch eine Schicht Stalldung. Im Anschluss wird der Mutterboden wieder aufgetragen. Im Frühjahr steht ein Hügelbeet mit dem besten Nährstoffangebot für Ihr Frühgemüse zur Bepflanzung bereit.


Herbstgestöber im Garten.....

7.11.2009 Das Laub zeigt sich von seiner schönsten Seite. Farben, die es nur einmal im Jahr gibt. Genießen Sie in vollen Zügen die Sonnenstrahlen beim Laub fegen! Sie sollten das Laub nun in die Staudenbeete packen, um diesen eine "warme" Decke für den Winter zu geben. Bringen Sie jetzt schon den Winterschutz bei den Kübeln an. Wickeln Sie eine Luftpolsterfolie um den Topf, stellen Sie die Pflanzen, die auf der Terrasse oder Balkon im Topf draußen überwintern sollen, auf Füße oder zwei Holzleisten, damit der Frost nicht vom Betonboden in die Töpfe ziehen kann. Eine Schutzmatte aus Kokosfaser dient der Abdeckung der Wurzeln von oben. Diese gibt es als Scheiben geschnitten fertig im Handel. Besorgen Sie sich dann ein luftdurchlässiges Vlies, um ab Anfang Dezember die oberirdischen Pflanzenteile darin einzupacken. Binden Sie alles gut fest, damit der Wind den Schutz nicht herunterreißen kann. Rosen im Kübel sollten unter den Dachvorsprung gestellt werden. Entfernen Sie das Rosenlaub aus dem Kübel und decken Sie die Veredelungsstelle mit etwas Erde oder Tanne zu. Bitte dann die Rosen im Winter nicht mehr gießen! Erst wieder zum Frühjahr ab Februar, wenn die ersten grünen Spitzen wieder antreiben.


Abschneiden oder nicht?

30.10.2009 Gärtnern mit Vernunft oder mit Ordnungsliebe? Leider siegt oft die Ordnungsliebe! Die meist gestellte Frage dieser Tage ist immer: Was darf ich denn alles schon abschneiden im Garten? Streng genommen sollte bis auf die Blätter der Lenzrosen nichts geschnitten werden. Lassen Sie der Natur ihren Lauf! Stauden und Sträucher sollten nie geschnitten werden, bevor nicht alles Grün aus dem Laub heraus ist. Das Blattgrün ist Baustein des Lebens für die Pflanzen. Es wird in den Wurzeln und holzigen Teilen eingelagert. Lassen Sie alles unge-schnitten in den Winter gehen. In der freien Natur kommt auch niemand her und befreit die Pflanzen von halb vergilbtem Laub und Blattwerk und beschneidet sie. Erst mit dem anbrechenden Frühjahr, wenn nichts mehr in der Natur zu finden ist, fangen die Rehe und Hasen an die Sträucher und Gehölze auf ihre Art zu "beschneiden". Die Pflanzen werden es Ihnen danken wenn Sie naturnah Gärtnern.


Adieu Sommerbumen

22.10.2009 Die ersten kräftigen Nachtfröste haben den Sommerblumen die ganze Schönheit geraubt. Nun müssen alle abgefrorenen Pflanzenteile auf den Kompost gebracht werden. Die Erde, die den ganzen Sommer über in den Kübeln und Kästen war, bitte auch auf den Kompost oder zwischen die Gehölze streuen. Für ein erneutes Bepflanzen muss neue, frische Erde genommen werden. Die Dahlienknollen und Gladiolenzwiebeln sind nun aus dem Boden zu nehmen. Schneiden Sie die Pflanzen bis auf 10cm über der Knolle/Zwiebel herunter und lassen Sie sie dann eine Woche nachtrocknen. An-schließend in einer Kiste mit Torf trocken einlagern. Doch jetzt ist auch die richtige Pflanzzeit für alle Gehölze wie Rosen, Blütensträucher, Beerensträucher und Obst-gehölze. Wichtig für Rosen, sowie eigentlich grund-sätzlich für alle Gehölze, ist es, den Boden gut - und vor allem tief - zu lockern und danach mit Humus anzureichern. Kompost, Rindenhumus und ähnliches Material sind dazu geeignet.