Winterblüher
stillen Sehnsucht nach Farbe
(GMH/BVE) Wenn die Tage kürzer
sind, es zum Verweilen in Gärten und Parks zu kalt ist, besinnen
sich viele Menschen wieder auf ihre eigenen vier Wände und machen
es sich dort gemütlich. Zimmerpflanzen, die jetzt im Winter blühen,
verschönern die Wohnung und lassen den Raum förmlich aufblühen.
Blühende Zimmerpflanzen bringen Behaglichkeit ins Zimmer. Sie präsentieren
sich das ganze Jahr hindurch mit ihren frischen, zarten oder kräftigen
Blütenfarben. Doch jetzt, in den Wintermonaten, rücken sie bei
uns wieder besonders ins Bewusstsein. Dabei sind der Farbpalette nahezu
keine Grenzen gesetzt. Dekoriert wird, was gefällt. Ob moderner oder
klassischer Einrichtungsstil, die Palette an Blattformen, Blütenfarben
und Pflanzengrößen der Winterblüher ist groß. Eines
haben die blühenden Zimmerpflanzen gemein, sie muntern uns mit ihren
leuchtenden Farbtönen besonders in der dunklen Jahreszeit auf.
Neben dem Weihnachtsstern, der in vielen Wohnungen in den Wochen vor Weihnachten
gemeinsam mit Adventskranz und Weihnachtsbaum für festliche Stimmung
sorgt, hat sein Namensvetter der Weihnachtskaktus auch in den ersten Monaten
des neuen Jahres noch seinen festen Platz. Der aus Brasilien stam-mende
Gliederkaktus ist so pflegeleicht wie kaum eine andere Zimmerpflanze und
gefällt mit einer großen Blütenpalette: Weiß, Apricot,
Rosa, Rot und Violett, aber auch zweifarbig sind seine Blüten, die
mit guter Pflege von Jahr zu Jahr üppiger werden.
Ein Klassiker unter den Winterblühern ist das Alpenveilchen - botanisch
Cyclamen genannt. Mit den neuesten Züchtungen wie ge-franste Blüten
oder peppig zweifarbig, ja sogar duftend sind die Alpenveilchen so beliebt
wie lange nicht mehr. Zugluft und direkte Heizungsluft sowie Staunässe
sollte man vermeiden. Das Alpen-veilchen dankt einen hellen aber nicht
zu sonnigen Standort mit üppiger Blüte.
In China oder Japan gelten sie als Glücksbringer: die Azaleen. Über
Weiß über Rot und Rosa bis hin zu Violett reicht ihr Farben-spektrum.
Die Blütenpflanzen mögen es eher kühler. Im wärmeren
Zimmer sollte immer ausreichend gegossen werden. Der Wurzelballen darf
auf jeden Fall nicht austrocknen.
Wer nicht sicher ist, ob er für die jeweilige Zimmerpflanze auch
den richtigen Standort zu Hause anbieten kann, sollte sich in seiner Einzelhandelsgärtnerei
genauer umschauen. Dort erhält der Kunde passend zum Angebot die
entsprechende Beratung.
Sie kennen keine Gärtnerei ganz in Ihrer Nähe. Unter www.ihre-gaertnerei.de
ist garantiert eine Adresse in ihrer Umgebung aufgelistet. Schauen Sie
sich um. Sie werden erstaunt sein von der Produktvielfalt der Zimmerpflanzen,
die der Handel zu bieten hat.
Tipp: Generell benötigen Zimmerpflanzen im Winter weniger
Wasser als in den übrigen Monaten des Jahres - ausgenommen die Töpfe
stehen auf der Fensterbank über der Heizung. Beim Gießen sollte
man darauf achten, dass keine Staunässe entsteht, damit die Wurzeln
nicht faulen.
Foto: GMH/BVE
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