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Große Wirkung durch ausgewählte Pflanzen

Vertikale Pflanzenstrukturen sorgen im Gartenteich für Spannung und Abwechslung, denn sie durchbrechen die waagerechte Linie der Wasserfläche. Von starkwüchsigen Wasserpflanzen sollte man für Gartenteiche absehen, erklärt Gärtnermeister Jürgen Peter, Seniorchef der ältesten westdeutschen Wasserpflanzengärtnerei Peter in Solingen. "Die Beschränkung auf ausgewählte Pflanzen erzielt eine viel größere Wirkung. Vor allem bei kleineren Teichanlagen sollten verträgliche Sorten, die sich im Wachstum ähnlich sind, verwendet werden", betont Peter. So passen zum Beispiel die violetten Blütenkerzen des Hechtkrauts (Pontederia) sehr gut zu kleinen Seerosen (Nymphaea). Auch aufrechte Formen in Kombination mit waagerechten Pflanzenstrukturen sind reizvoll, wie zwischen Zwergrohrkolben (Thypha minima) und Bachbunge (Veronica beccabunga). Am Teichrand betten Stauden das Gewässer in den Garten ein. Der dunkelrosafarbene Blutweiderich (Lythrum) sollte rechtzeitig nach der Blüte zurückgeschnitten werden, um eine zu starke Ausbreitung durch Samen zu verhindern. Frauenmantel, Funkien oder Gräser lassen sich ebenfalls stimmig am Teichrand verwenden. Weil abgefallenes Laub im Wasser zu einer Nährstoffanreicherung führt, die das Algenwachstum fördert, sollten Blätter schnell aus dem Teich entfernt werden. Im Herbst kann auch ein über den Teich gespanntes Netz lose Blätter auffangen.


Text und Foto: Bettina Banse /BDS

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