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Mai bis Juli ist die beste Pflanzzeit

"Ein Teich lässt sich in vier Zonen unterteilen, die Lebensraum für bestimmte Pflanzen bieten", erklärt Petrowsky. Die Sumpfzone, die Flachwasserzone (0-30 cm), die Seichtwasserzone (30-50 cm) und die Tiefenwasserzone (über 50 cm). Viele Pflanzen wie etwa die Sumpfdotterblume (Caltha) oder verschiedene Iris (Iris pseudoacorus) fühlten sich vor allem in der Sumpfzone wohl, erklärt der Experte. Als beste Pflanzzeit für Wasserpflanzen gilt der Zeitraum von Mai bis Juli. In dieser Zeit ist das Wurzelwachstum sowie das generelle Pflanzenwachstum am günstigsten und damit auch die Grundvoraussetzung für eine gute und sichere Überwinterung im ersten Jahr gegeben. Verlängern lässt sich die Pflanzzeit durch die Verwendung von Pflanzen in Töpfen. Petrowskys Erfahrung nach werden bei der Pflanzung häufig die erforderlichen Wassertiefen nicht eingehalten. Es ist daher wichtig, die Pflanzanleitung genau zu lesen oder den Experten im Fachhandel zu fragen. Der Teich sollte mindestens eine Tiefe von 80-100 cm haben, damit Pflanzen wie Seerosen frostfrei überwintern können und Fische oder andere Tiere eine Rückzugsmöglichkeit haben. Damit der Teichcharakter erkennbar ist, ist es empfehlenswert, wenn zwei Drittel der Wasseroberfläche frei bleiben.

Text und Foto: Bettina Banse /BDS

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