Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner würdigt Branche und Weltleitmesse

30. IPM in Essen feierlich eröffnet

(ZVG) „Von ganzem Herzen“ gratulierte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner heute (24.01.) zum 30jährigen Bestehen der IPM in Essen. Feierlich eröffnete Aigner die Weltleitmesse der Gartenbaubranche und wünschte weiterhin Erfolg. In ihrer Rede betonte sie die wirtschaftliche Bedeutung des Gartenbaus für Deutschland und die Wichtigkeit des deutschen Marktes innerhalb Europas.

Über Fortschritte im Pflanzenschutzrecht freute sie sich, in der EU-Harmonisierung sehe sie eine Chance für den Gartenbau und eine exzellente Ausbildung für den Nachwuchs sei grundlegend wichtig für die Zukunft der Branche, so Aigner weiter. Außerdem betonte sie deutlich die Notwendigkeit zu permanenter Innovation. Hier seien entsprechende Regierungs-Programme aufgelegt worden, die insbesondere kleine und mittel-ständische Unternehmen ermuntern und die Möglichkeit geben sollen, sich mit der For-schung zu vernetzen. „Deutschland bleibt ein Importland aufgrund der klimatischen Bedin-gungen“, so die Ministerin. Daher müsse sich die grüne Branche auf Innovation in allen Bereichen fokussieren. Auch in der Wahrung der Tradition stecke die Kraft, Neues zu schaffen, wie die Genbank Zierpflanze beweise.

Heinz Herker, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) und Ehrenpräsident des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe e.V., zeigte sich stolz, „als jemand, der von Anfang an dabei war und diese IPM mit gestalten durfte und als jemand, der immer dafür stand, dass große Ziele nur mit einem geschlossenen Auftritt des Berufsstandes erreichbar sind.“ Er freute sich, „mit unserem Partner, der Messe Essen, hoch zufrieden auf ein wahrhaft gelungenes Werk gemeinsamer Arbeit“ zurückblicken zu können. Mit dieser Messe werde global die Benchmark im Messewesen der Gartenbau-Branche markiert.

Weltoffenheit, Wissenstransfer, Innovationsfreude, wachsende Internationalität – viele Faktoren kennzeichneten das Erfolgsrezept IPM und ließen gleichzeitig Aussteller und Besucher daran teilhaben in Form steigender Wettbewerbsfähigkeit.

Rudolf Jelinek, Bürgermeister der Stadt Essen, freute sich, das 30jährige Bestehen der IPM Essen und damit ein wahres Highlight zu feiern. In seinem Grußwort würdigte er die Vielfalt, die hier geboten wird, und dass das Spiegelbild der Gartenbaubranche zeige, wie ernst Zukunftsthemen des Gartenbaus genommen würden. So etwa das Thema Ausbildung, dem ein eigener Veranstaltungstag gewidmet sei.

Johannes Remmel, Nordrhein-Westfalens Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, gratulierte zur Jubiläumsmesse: „Sie haben Nordrhein-Westfalen mit der IPM zu einem international führenden Handelsplatz des Gartenbaus gemacht. Das ist gut für unsere starke, heimische Gartenbauwirtschaft und für die Messestadt Essen.“

Die IPM Essen ist eine reine Fachmesse und dauert noch bis Freitag, 27. Januar.

Bildunterschriften:

oben: 30 Jahre IPM – darüber freuen sich viele, so etwa Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner mit (rechts daneben) NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel und Heinz Herker, ZVG-Präsident (links neben Ministerin Aigner), der Deutschen Blumenfee, Lisa Maurer, sowie der Geschäftsführung der Messe Essen und natürlich die Präsidenten der mitausrichtenden Landesverbände Gartenbau Rheinland (Heinrich Hiep 5.v.l.) und Westfalen-Lippe (Helmut Rüskamp 3.v.l.). . Foto: ZVG

unten: Messerundgang mit Umweltminister Remmel begleitet von den Gartenbau-Präsidenten v.l. Heinz Herker, Heinrich Hiep und Helmut Rüskamp. Foto: Wiefel