ZVG-Blumenhallenempfang auf der Grünen Woche in Berlin

Dortmunder Floristen gestalten die Blumenhalle mit

(ZVG) Auf den Spuren Goethes wandelten am 14. Januar rund 1400 Persönlichkeiten aus grüner Branche, Politik und Wissenschaft. Darunter auch zahlreiche Gäste aus NRW. Auf Einladung des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) besuchten sie den Blumenhallenempfang auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin. Die Halle 9b hatte das Büro Neumann Gusenburger Landschaftsarchitekten aus Berlin unter dem Motto „Goethes bunte Blumenreisen“ zum Erblühen gebracht, gemeinsam mit dem Team von Hans-Werner Roth aus Dortmund und der Firma Brandenburg aus Berlin. Die Blumenhalle stellt eines der IGW-Highlights für die rund 400.000 Besucher, mit denen die Messe Berlin 2010 rechnet, dar.

Unter den Gästen befanden sich viele Politiker, Minister, Staatssekretäre, Abgeordnete des Bundestages, der Länder und des Abgeordnetenhauses von Berlin. Vertreter verschiedenster Wirtschaftsorganisationen, der Agrarwirtschaft, der Wissenschaft sowie Repräsentanten
nationaler Grünpolitik, von Gartenschaustädten und ihrer Träger nutzten die besondere Atmosphäre für Gespräche. Heinz Herker (Bochum), Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft (DBG), betonte in seinem Grußwort, dass Gartenschauen, wie BUGAs und IGAs, beredtes Zeugnis darüber geben, was Menschen bewegen können, wenn sie sich verbünden. Er freue sich auf die anstehende Zusammenarbeit für die BUGA Koblenz, die IGS in Hamburg 2013, die BUGA Havelland 2015 und schließlich die IGA 2017 in Berlin. Für 2010 hoffe er, dass das Jahr nicht nur schwieriger werden müsse, wie die Kanzlerin gesagt habe, sondern es könne auch chancenreicher und spannender werden.

Weiterhin sprach Maria Krautzberger, Staatssekretärin für Verkehr und Stadtplanung bei der Berliner Senatsverwaltung, ein Grußwort und berichtete, dass man sich auf die Internationale Gartenbauausstellung (IGA), für die die Stadt den Zuschlag für 2017 kürzlich erhalten hatte, freue. Peter Ehrenberg, Präsident des Landesverbandes Gartenfreunde Berlin, sagte in seinen Grußworten, dass man mit einem neuen Hallenkonzept nun noch lebendiger den Besuchern vermitteln könne, wie umfassend das Spektrum Garten sei. Erstmals gestalten die Erwerbsgärtner mit dem ZVG und die Hobbygärtner mit den Gartenfreunden gemeinsam mit weiteren Verbänden und Institutionen der grünen Branche eine gesamte Halle auf der IGW, nämlich die Halle 9c. Hier wurde für die Besucher ein ganzer „ErlebnisGarten“ gestaltet, der zum Lustwandeln und Verweilen einlädt. Auf der Bühne, präsentiert vom rbb Radio Berlin 88.8 mit Moderator Dieter Mäder, finden jeden Tag vom 15. bis 24. Januar zahlreiche Veranstaltungen der Hallen-Aussteller statt, die sich nur um Grün, Blumen, Gärten, Parks und Schulgärten drehen. Von Tipps für Vermeidung von Unfällen im Garten durch die Gartenbau-Berufsgenossenschaft über floristische Präsentationen durch die Deutsche Blumenfee bis hin zu Diskussionsrunden, etwa zum Thema Friedhofskultur oder Zukunft des Kleingartenwesens, reicht die Palette.


ZVG-Präsident Heinz Herker (links) und ZVG-Generalsekretär Dr. Siegfried Scholz konnten auf dem Blumenhallenempfang in Berlin Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg und Staatssekretär Dr. Alexander Schink begrüßen. Foto: ZVG

 

 

 

 

 

 

Der traditionelle Eröffnungsrundgang der Internationalen Grünen Woche (IGW) führte auch in diesem Jahr bei den Gärtnern vorbei. Vertreter gartenbaulicher Verbände begleiteten die Delegation um Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner durch die Blumenhalle und erläuterten Konzept sowie gärtnerische und floristische Gestaltung rund um das Motto „Goethes bunte Blumenreisen“:

Von links: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, die Deutsche Blumenfee 2009/2010 Victoria Salomon, Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, ZVG-Präsident Heinz Herker, der Vorsitzende des Bundesverbandes Zierpflanzen (BVZ), Heinrich Hiep, ZVGVizepräsident Andreas Lohff und der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner. Foto: ZVG